Shanghai: 11 skurrile Fakten über die Monster-Metropole

Wilde Partys, exzessive Shoppingorgien und kulinarische Highlights – das ist Shanghai. Facebook, Twitter, Google & Co. gibt es nur über VPN-Services und das eigentliche Leben findet hier nachts statt. Seit heute bin ich zurück aus der chinesischen Mega-Metropole und habe ein paar neue Erkenntnisse mitgebracht.

11 Verrückte Dinge, die ich in China gelernt habe

1. Chinesen kommen gerne in die Flugzeug-Küche, um dort in den Mülleimer zu rotzen. Nase putzen in der Öffentlichkeit gilt allerdings als unhöflich.

 

2. Irgendjemand putzt in Shanghai immer den Boden. Wundere dich also nicht, wenn du beim Tanzen im angesagtesten Club der Stadt plötzlich einen Besen am Bein spürst.

 

3. Wenn du in Shanghai nach einer Handyschale für das iPhone 4 fragst, wirst du so mitleidig angesehen, als würdest du aus einem Dritte-Welt-Land stammen.

Handyhüllen in Shanghai

4. C&A ist in Shanghai eine angesagte Hipster-Boutique.

 

5. Markenschutz? Fehlanzeige. Für fast jedes Fastfood Restaurant gibt es ein chinesisches Pendant.

Fastfood Läden in Shanghai

6. Krabbeltiere werden in China nicht nur zu Snacks sondern (leider) auch zu Modeschmuck verarbeitet.

China Shanghai lebende Tiere als Schmuck

7. Sag niemals „nein“ zu einem Chinesen, sonst verliert er sein Gesicht. Was dann passiert, habe ich allerdings auch noch nicht herausgefunden. Möglicherweise platzt sein Kopf?

 

8. Was für Tokio Hello Kitty ist, ist für Shanghai der Monchichi. Das ekelhafte Vieh wird dich durch die ganze Stadt verfolgen.

Monchichi Store in Shanghai

9. Wenn du einen Laden betrittst, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die Angestellten machen sich nicht einmal die Mühe, von ihrem Handy aufzuschauen, oder sie stalken dich auf Schritt und Tritt so lange, bis du völlig entnervt den Laden verlässt.

Paul Frank Store in Shanghai

10. Die Chinesen essen tatsächlich verdammt viel Reis.

Shanghai unglaublich viel Reis im Einkaufswagen

11. Dabei ist es gar nicht soo egal, wenn in China ein Sack Reis umfällt. In diesem Fall kam jedenfalls sofort jemand angerannt.

In China ist ein Sack Reis umgefallen

 

Frage des Tages: Wer von euch war selbst schon in China und hat ein paar verrückte Geschichten zu erzählen?

13 Antworten auf “Shanghai: 11 skurrile Fakten über die Monster-Metropole

  • Mario

    Haha ich musste gerade soo lachen, als ich das mit dem Besen im Club gelesen habe. Genau das ist mir in Seoul auch passiert. Egal wie voll die Tanzfläche ist, es wuselt immer irgendein Putzmann durch 🙂

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  • S. K.

    Squatten! Die Chinesen befinden sich zum Essen (oder entspannen) ganz oft in der Hocke — allerdings mit flach auf dem Boden liegenden Füßen (nicht auf den Zehenspitzen). Sieht sehr komisch aus, bedarf auch einer gewissen Gelenkigkeit. Wenn ein Chinese einen Hocker besitzt, geht er vor dem Hocker in die Hocke, um sein Essen auf dem Hocker abzustellen und „squattend“ dieses zu essen. Ich habe auf meiner Rucksacktour auch Chinesen auf kleinen Mauervorsprüngen in Hockstellung gesehen. Wie kleine Eulen. Sieht irgendwie seltsam aus. Auch zum Ausruhen setzt man sich nicht auf z.B. eine Gehsteigkante, sondern sqattet auf ihr… Erinnert etwas an kleine Äffchen (nicht böse gemeint!).

    Bauchfrei! Der gemeine Chinese schwitzt ja nicht sonderlich viel – und besitzt generell nicht allzu viel Körpergeruch. Sollte es im Sommer jedoch bei 35°C und 99% Luftfeuchtigkeit doch ausnahmsweise mal zu warm werden, wird von den Männern das t-Shirt nicht etwa ausgezogen, sondern hochgeklappt und der (manchmal doch etwas ausladende) Bauch präsentiert. Ganz selbstverständlich. Auch gerne mal in Malls oder Restaurants, während man an der Ecke steht, oder squattet (s.o.) oder eben rein gar nichts tut.

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    • Franzi

      Oh mein Gott, ich hatte keine Ahnung, dass das Squatten heißt 🙂 Aber das mit der Hocke habe ich wirklich die ganze Zeit beobachtet. Auch im Flieger hatten wir ein paar, die die ganze Zeit bei uns in der Galley in der Hocke an die Wand gelehnt waren. Und ein paar Bauchfrei-Kandidaten gabs auf dem Flug (leider) auch 🙂

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  • Paleica

    eine sehr amüsante liste – gefällt mir echt gut! monchichi? das hat man bei uns seit ewigkeiten nirgends mehr gesehen. und die sache mit den krabbelviechern ist echt mehr als gruselig.

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    • Franzi

      Oh ja – und ich habe ihn schon gehasst, als es ihn noch in Deutschland gab 🙂 Das mit den Viechern im Schmuck finde ich wirklich fies…

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  • Sonja

    Sehr witzige Liste, war vor ein paar Jahren in Shanghai 😉
    Besonders das mit dem Hinrotzen kann ich bestätigen.
    Persönliches Highlight waren auch immer die Toilettenbesuche, auf dem Weg nach Hangzhou auf einer Raststätte der geruchliche Höhepunkt. Und Chinesen, die bei offener Toilettenkabinentür auf dem Klo sitzen und telefonieren.
    Liebe Grüße
    Sonja
    http://www.one-fiftytwo.blogspot.com

    P.S.: Du hast eine neue Leserin, mag deinen Blog sehr!

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    • Franzi

      Das freut mich total, liebe Sonja, werde direkt auch mal bei dir vorbeischauen. Oh ja, die Toiletten sind so ein Thema. Sogar in den Blitzblanken Shoppingmalls in der Innenstadt sind sie einfach grauenhaft. Man hat das Gefühl, von einem High-Tech- in ein Entwicklungsland zu kommen 🙂 LG Franzi

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  • Thomas

    Hallo,
    schöne Punkte von dir zusammengefasst. Ich war in den Jahren schon oft in China und Beijing ist ein meine Lieblingsstädte geworden. Beobachtet habe ich einige Veränderungen in all den Jahren. Neben dem dass Chinesen in Restaurants sehr laut sind, die Asche der Zigarette einfach auf den Boden gekippt wird (obwohl eigentlich Rauchverbot ist) und man beim Essen die Knochen, Knorpel etc. einfach neben sich auf den Tisch ausspuckt ist es bei Männern sehr beliebt (wenn es warm ist), das Hosenbein bis über Knie hochzuziehen und das T-Shirt über den Bauch. Ist viel Alkohol im Spiel wird gegen die Hitze auch gerne das Hemd aufgeknöpft.
    Lg Thomas

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    • Franzi

      Oh ja, das mit dem Bauch zeigen sieht man leider in vielen asiatischen Ländern – unter anderem auch in Thailand :-). Mit Restaurants ist das auch so ein Thema. Als Westler ist es manchmal echt schwer, da nicht den Appetit zu verlieren.
      Liebe Grüße
      Franzi

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  • Jovialouise

    Wie lustig! Ich habe gerade auch einen Beitrag über (mehr oder weniger) kulturelle Fakten geschrieben, da meine Mama selbst aus Shanghai kommt. Musste total lachen und hab den Fakt mit den Toiletten direkt übernommen, denn das war mit das Schwierigste, was ich jemals machen musste!

    Liebe Grüße von jovialouise.lima-city.de 🙂

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