Ach, Berlin! Eine Hassliebeserklärung an die Hauptstadt

„Guten Morgen Berlin, du kannst so hässlich sein, so dreckig und grau. Du kannst so schön schrecklich sein, deine Nächte fressen mich auf.“ – Peter Fox spricht mir immer aus der Seele, wenn er über unsere schaurig-schöne Hauptstadt singt. Mein erster Gedanke war jedenfalls: „Was zur Hölle treibst du eigentlich schon wieder hier?“, als ich letzte Woche am Tegel aus dem Flieger gestiegen bin.

Los geht’s an Deutschlands hässlichstem Flughafen

Der Flughafen Tegel ist für Deutschland ungefähr so repräsentativ wie die Horst-Schlämmer-Partei für die Bundespolitik. Eine merkwürdig verbaute Banane mit fünf Quadratmeter großen Gates und Laufwegen, die so schmal sind, dass man nur im Gänsemarsch hinter den anderen Passagieren herdackeln kann. Kurz gesagt: Er macht keine Lust auf mehr. Genauso wenig wie der vollgestopfte Airport Bus zum Bahnhof Zoo. Der Zoo wiederum passt zu Berlin wie die Faust aufs Auge: Schmutzig, laut und ein absolutes Irrenhaus.

 

Überhaupt ist Berlin kein guter Ort für Hygienefanatiker. Mülleimer werden hier gekonnt ignoriert und Hauswände, Büsche und sogar parkende Autos als öffentliche Toiletten zweckentfremdet. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich in Berlin jemals fünf Minuten auf einer Bank sitzen oder irgendwo herumstehen konnte, ohne angeschnorrt oder von einem Verrückten angelabert zu werden. Und dann ist da noch diese absolut monströse Innenstadt – um von A nach B zu kommen, sitzt man teilweise eineinhalb Stunden in der S-Bahn.

Brandenburger Tor Berlin

Guten Morgen, Berlin! Das Brandenburger Tor ist das Wahrzeichen unserer Hauptstadt

Reichstag Bundestag Berlin

Ich bin ja nicht der allergrößte Kulturfan, aber Berlin und seine Geschichte finde ich richtig spannend

Alle Wege führen nach Berlin – zumindest für mich

Alles keine guten Voraussetzungen, um so etwas wie Liebe für unsere Hauptstadt zu empfinden. Aber warum zieht es mich dann doch immer wieder nach Berlin und warum habe ich jedesmal so eine unglaublich gute Zeit? Wahrscheinlich liegt das vor allem daran, dass ein paar meiner liebsten und besten Freunde in Berlin leben – und wo sie sind, will ich auch sein.

 

Vielleicht bin ich aber auch deswegen so oft in Berlin unterwegs, weil die Hauptstadt für uns Münchner schon fast ein exotisches Reiseziel ist: Laut, chaotisch und ein absoluter Melting Pot an verschiedensten Kulturen, Stilen und Verhaltensweisen. Arme und Reiche, Hipster und Banker, Supermodels und Mauerblümchen, Normalos und Durchgeknallte – hier gibt es einfach nichts, was es nicht gibt. Und ich finde das anstrengend, weil es mir oft zu laut, zu wuselig und irgendwie zu unaufgeräumt ist. Aber manchmal finde ich es auch ganz wunderbar, erfrischend und irgendwie befreiend.

 

Es gibt noch mehr Dinge, die ich an Berlin mag. Zum Beispiel die vielen tausend Cafés, Bars und Restaurants, in denen man – ganz anders als in München – nicht drei Wochen vorher einen Platz reservieren muss. Ich mag die Mode. Shoppen in Berlin ist für mich immer wieder ein Erlebnis. Second-Hand-Shops, Newcomer-Designer und die vielen alternativen Läden – großartig! Und dann gibt es natürlich noch die Partys, die liberalen Öffnungszeiten und die Spätis, an die ich hier in Bayern immer wieder sehnsüchtig zurückdenke. Last but not least mag ich auch die Geschichtsträchtigkeit der Stadt. Einfach unglaublich, was hier in den letzten Jahrhunderten so alles passiert ist.

Beachbar an der Spree Berlin Hauptbahnhof

Sommer in Berlin: Ich liebe die vielen kleinen Bars und Restaurants an der Spree

Fernsehturm Berlin Alexanderplatz

Der Fernsehturm am Alex: An einem klaren Tag habt ihr da oben eine richtig tolle Aussicht

Touri-Action: Was gibt’s eigentlich zu sehen in Berlin?

München und Berlin – ich glaube, zwei Städte im gleichen Land könnten nicht gegensätzlicher sein. Und deshalb wird es mich wohl auch in der Zukunft immer wieder in die Hauptstadt ziehen. Viel mehr als in irgendeine andere Stadt in Deutschland. Denn bisher habe ich noch keine gefunden, die es mit diesem Irrenhaus aufnehmen kann. Und deshalb möchte ich Berlin – nach vielen, vielen Besuchen – heute endlich einmal einen eigenen Artikel widmen. Denn obwohl ich bisher fast immer nur zum Feiern oder Arbeiten dort war, habe ich mittlerweile ein paar Lieblingsplätze, die ich euch unbedingt zeigen möchte.

 

So touristisch sie auch sein mögen – es gibt ein paar Orte, die man als Berlin-Newcomer auf gar keinen Fall verpassen darf. Denn sie erzählen die Geschichten unseres Landes. Von Krieg, von Frieden, von Spaltung und von Einheit. Da wäre natürlich das Wahrzeichen der Stadt am Pariser Platz: Das Brandenburger Tor. 1788 bis 1791 von Carl Gotthart und dem preußischen König Friedrich Wilhelm II. errichtet und am Ende des Boulevards Unter den Linden gelegen. Hier verläuft die Grenze zwischen West- und Ostberlin, deshalb ist das Triumphtor auch ein Symbol der Wiedervereinigung.

 

Gleich um die Ecke, am Platz der Republik, liegt das Reichstagsgebäude. Hier sitzt seit 1999 der Bundestag und auch der Bundespräsident wird in diesen historischen Mauern gewählt. Wenn ihr ein bisschen Wartezeit entbehren könnt, solltet ihr euch unbedingt die Kuppel von innen ansehen. Dafür könnt ihr euch am Westportal anmelden, dort durch die Sicherheitskontrolle gehen und dann mit dem Aufzug auf das 24 Meter hohe Dach fahren.

Brandenburger Tor Berlin Pariser Platz

Meine erste „richtige“ Sightseeing Tour in Berlin habe ich am Brandenburger Tor gestartet

Reichstag Bundestag Berlin

Schon ein bisschen beeindruckend, das Reichstagsgebäude am Platz der Republik

Reichstag Bundestag Berlin

Ein Besuch in der Kuppel lohnt sich wirklich, unter der Woche wartet man auch gar nicht so lang

Shopping in Berlin: Ku’damm & Alexanderplatz

Zum Shoppen fahre ich am liebsten zum Kurfürstendamm. Spontan fällt mir jetzt wirklich kein Laden ein, den es hier nicht gibt. Am Ku’Damm findet ihr zum Beispiel auch Labels, die in Deutschland eher selten vertreten sind. Zum Beispiel Urban Outfitters, Pull & Bear, Victoria’s Secret, Cotton On oder Topshop. Das Traditionskaufhaus KaDeWe (Kaufhaus des Westens) ist leider nur ein minimal besserer Karstadt. Aber trotzdem macht es Spaß, einmal durch den berühmten Shoppingtempel zu schlendern.

 

Meine zweitliebste Adresse zum Einkaufen ist der Alexanderplatz. Hier gibt es das riesige Shoppingcenter Alexa und viele, viele Outlets. Ganz allgemein mag ich aber auch das Treiben in dieser Ecke von Berlin. Als ich vorletztes Jahr zwei Monate in der Hauptstadt gelebt habe, lag mein Fitnessstudio am Alex und so habe ich dort ziemlich viel Zeit verbracht. Deshalb zieht es mich bis heute immer wieder an den Alexanderplatz zurück. Vielleicht, weil es sich ein bisschen wie nach Hause kommen anfühlt.

 

Die besten Second-Hand-Shops findet ihr in Mitte, am Prenzlauer Berg und in Friedrichshain. Ein paar davon sind zum Beispiel hier aufgeführt. Und dann gibt es noch das Zalando Outlet im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg (Köpenicker Str. 20). Meiner Meinung nach die beste Adresse für Designer- und Markenschnäppchen in Berlin.

Kurfürstendamm Ku'damm in Berlin

Der Ku’damm bei Nacht: Shoppen bis das Licht ausgeht

Marienkirche am Alexanderplatz Berlin

Am Alexanderplatz liegt übrigens auch die schöne Marienkirche

Alexa Shoppingcenter am Alexanderplatz Berlin

Vor dem Alexa Shoppingcenter gibt es immer wieder Märkte – nicht nur an Weihnachten

Nikolaiviertel & Gendarmenmarkt: Geschichte trifft Architektur

Vom Alex aus könnt ihr weiter zum Nikolaiviertel laufen. Das älteste Wohngebiet Berlins beherbergt unter anderem die um 1200 fertiggestellte Nikolaikirche, das Rote Rathaus, das Ephraim-Palais, das Knoblauchhaus und das Kurfürstenhaus. Absolut sehenswert ist auch die Skulptur „St. Georg im Kampf mit dem Drachen“. Vor dem Roten Rathaus gibt es übrigens eine Karte, auf der alle Sehenswürdigkeiten im Nikolaiviertel ausgeschildert sind – inklusive einer schönen Laufroute.

 

Vom Nikolaiviertel braucht ihr ungefähr 20 Minuten zu Fuß zum Gendarmenmarkt. Der 3,3 Hektar große Platz in der Historischen Mitte von Berlin gilt als „der schönste Platz Berlins“. Schön ist er wirklich, und viele tolle Gebäude beherbergt er auch. Zum Beispiel den Französischen Dom und das Schauspielhaus. Jedes Jahr Anfang Juli findet hier auch das Classic Open Air statt – im Winter gibt es einen schönen Weihnachtsmarkt.

Berlin Rotes Rathaus am Alexanderplatz

Das Rote Rathaus leuchtet euch schon aus 500 Metern Entfernung entgegen

Nikolaikirche im Nikolaiviertel Berlin

Die Nikolaikirche – farblich passend zum Roten Rathaus

Statue St. Georg im Kampf mit dem Drachen am Nikolaiplatz Berlin

St. Georg im Kampf mit dem Drachen ist die am meisten fotografierte Skulptur in Berlin

Gendarmenmarkt in Berlin

Die vielen historischen Gebäude am Gendarmenmarkt sind wirklich wunderschön

Kultur macht hungrig: Der Hackesche Markt & die Museumsinsel

Wenn ihr abends Hunger bekommt, ist es vom Gendarmenmarkt aus nicht weit zum Hackeschen Markt in der Spandauer Vorstadt. Hier findet ihr viele Restaurants und Bars für ein leckeres Essen und einen Cocktail am Abend. Obwohl die Gegend ziemlich touristisch ist, könnte ich hier stundenlang sitzen und einfach nur das Treiben von Berlin beobachten. Auch in den Hackeschen Höfen schaue ich gerne vorbei. Das historische Gebäude steht seit 1972 unter Denkmalschutz und ist einfach wunderschön. Hier gibt es viele nette Cafés, Boutiquen und Kunstgalerien zum Stöbern.

 

Gleich um die Ecke liegt dann auch schon die Museumsinsel. Wie der Name schon sagt, erwarten euch dort viele verschiedene Museen und Ausstellungen. Ich bin ja selbst kein großer Kulturfreak, aber ein paar habe ich mir im Laufe der Zeit schon angesehen. Aber auch ohne Museumsbesuch ist die Insel einen Besuch wert, mit ihrem schönen kleinen Park und den tollen historischen Gebäuden.

Berlin Hackescher Markt und Hackesche Höfe

Ich liebe es, abends mit einem leckeren Cocktail am Hackeschen Markt zu sitzen

Berlin Hackescher Markt und Hackesche Höfe

Shopping meets Art in den Hackeschen Höfen – gleich gegenüber vom Hackeschen Markt

Berlin Museumsinsel

Obwohl ich sonst kein großer Fan bin, haben mir ein paar von den Museen richtig gut gefallen

Berlin Museumsinsel

Das Haus der Kunst dürfte wohl das am meisten besuchte Ausstellungshaus auf der Insel sein

Friedrichshain & Kreuzberg: Essen, trinken und feiern in Berlin

Zum Essen, Cocktails trinken und feiern fahre ich am liebsten nach Friedrichshain oder nach Kreuzberg. In Friedrichshain gibt es viele schöne Restaurants, Bars und Lounges am Spreeufer – zum Beispiel das Pirates (Mühlenstraße 78) oder die Envy Bar (die Hotelbar vom nhow).

 

Kreuzberg ist ein wilder Mischmasch aus sämtlichen Kulturen. Hier habe ich mal eine Weile gearbeitet und ich habe es geliebt, jeden Tag eine neue Küche auszuprobieren. Indisch, Kroatisch, Türkisch, Afghanisch, Mexikanisch, Afrikanisch – hier gibt es wirklich nichts, was es nicht gibt. In den meisten Läden sind die Preise für Essen und Drinks günstig und man kann überall schön draußen sitzen. Perfekt für eine kleine Kneipentour im Berliner Sommer.

Streetart in Seoul

Kreuzberg ist bunt und verrückt – ich liebe es!

Berlin Friedrichshain Brücke

Zum Sonnenuntergang in Friedrichshain. Hier gibts die schönsten Bars direkt an der Spree

Und last but not least: Die besten Hotels in Berlin

Gewohnt habe ich meistens am Bahnhof Zoo bzw. am Kurfürstendamm. Dank S- und U-Bahn-Anschluss der perfekte Ausgangspunkt, um so viel wie möglich von der Stadt zu sehen. Absolut empfehlen kann ich euch das Crowne Plaza Berlin City Center (Ku’damm), das Hotel Palace (Bahnhof Zoo) und das Pullman Berlin Schweizerhof (Bahnhof Zoo). Zuletzt war ich im Maritim ProArte Hotel in der Friedrichstraße – da hat es mir auch total gut gefallen. Über meinen Besuch im Crowne Plaza habe ich übrigens hier gebloggt.

 

 

Zum Schluss muss ich noch einmal ganz deutlich sagen: Liebe Hauptstadt, ich sollte wirklich aufhören, ständig über dich abzulästern. Das hast du nicht verdient und am Ende des Tages komme ich sowieso immer wieder reumütig bei dir angekrochen. Denn du bist nicht perfekt – aber doch etwas ganze Besonderes. Ohne dich würde definitiv etwas fehlen in unserem schönen Deutschland und deshalb möchte ich dir heute noch einmal ganz deutlich sagen: Bitte, bitte bleib so wie du bist. Mit all deinen Ecken und Kanten – so liebe ich dich.

Crowne Plaza City Center Berlin Hotel Standard Doppelzimmer

Mein Zimmer im Crowne Plaza Berlin City Center

Berlin Alexanderplatz Fernsehturm im Sonnenuntergang

Wie gefällt euch die Hauptstadt? Und habt ihr noch mehr Tipps für Berlin?

11 Antworten auf “Ach, Berlin! Eine Hassliebeserklärung an die Hauptstadt

  • Hani

    Ich habe auch ziemlich lange gebraucht, um mich mit Berlin anzufreunden. Habe die Stadt auch irgendwie immer an kalten und regnerischen Tagen erlebt – da ist sie wirklich ekelhaft. Mittlerweile bin ich aber total gerne dort, kenne meine Restaurants und Bars und das Nachtleben ist einfach super.
    Liebe Grüße
    Hani

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    • Franzi

      Hi Hani,
      ja das kann ich gut verstehen. Ich habe auch immer automatisch eine Antipathie gegen Städte, wenn ich sie bei miesem Wetter besuche 🙂
      Aber schön, dass du Berlin auch noch eine Chance gegeben hast!
      Liebe Grüße
      Franzi

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  • Michael

    Hehe, schön geschrieben. Bin selbst total zwei geteilt, was Berlin angeht. Habe 5 Jahre dort gelebt, mich aber nie so wohl gefühlt, wie ich es vom ersten Tag an in Freiburg getan habe. Berlin ist eine spannende Stadt, in der es vieles zu entdecken gibt, die tolle Szenen hat und der man sicher auch viele spannende Sachen unternehmen kann. Trotzdem würde ich dort nicht nochmal wohnen wollen. Ist einfach nicht „meine Stadt“.

    Lg Michael

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    • Franzi

      Vielen Dank, lieber Michael!
      Kann ich sehr gut nachvollziehen.
      Mir haben die paar Wochen, die ich dort gelebt habe, auch gereicht. Ich komme immer wieder gerne in die Stadt, aber als Zuhause kann ich sie mir absolut nicht mehr vorstellen 🙂
      Liebe Grüße
      Franzi

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  • Anne-Marie

    Berlin geht immer!
    Ich habe dort als Kind/Teenager fast sechs Jahre mit meinen Eltern gewohnt. Freue mich bis heute, immer wieder dorthin zurückzukommen 🙂
    LG Anne

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    • Franzi

      Hi Anne,
      da bin ich total bei dir 🙂
      Ich rege mich zwar immer wieder über die Stadt auf – bin aber doch immer wieder froh, wenn ich mal wieder ein Wochenende in Berlin verbringen darf!
      Liebe Grüße
      Franzi

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  • Berlin

    Hallo liebe Franzi,

    ich verspreche Dir genau so zu bleiben wie ich bin, wenn auch mit einer leichten Verschiebung der hippen Ecken von rechts nach links, von oben nach unten und auch wieder zurück alle paar Jahre – wenn Du dafür weiterhin so toll und engagiert schreibst wie bisher.

    Dein Berlin

    Antworten
    • Franzi

      Hallo liebes Berlin,
      schön, dass du den Weg auf meinen Blog gefunden hast – wo du doch immer so busy bist.
      Und noch schöner, dass du auch weiterhin so bleiben willst, wie du bist.
      Liebe Grüße
      Franzi

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  • Lena

    Hallo und danke für diesen toll geschriebenen Beitrag zu Berlin! Ich finde genau wie du die Atmosphäre in den kleinen Bars an der Spree super. Deswegen zieht es mich und meinen Freund für die Sommerzeit für einen Urlaub in die Hauptstadt. Wir werden uns noch zusammen ein Hotel aussuchen und dann kann die Reise losgehen.

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