Privatunterkunft: Die Alternative zum teuren Hotel?

Spanish and Surf Fuerteventura

Privatunterkunft: Hier steckt jede Menge Sparpotenzial

Juchuh, wieder einen günstigen Flug ergattert! Und was kommt als nächstes? Na klar, die Suche nach dem passenden Hotel. Dabei bleibt uns die Freude aber oft im Hals stecken. Denn besonders in großen Städten wie London, New York oder Paris sind gute Unterkünfte für Normalverdiener unbezahlbar. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass ihr euren Urlaub im 12er-Dorm eines Hostels verbringen müsst. Denn es gibt eine tolle Alternative, die euren Geldbeutel schont: Eine Privatunterkunft.

 

Dabei handelt es sich um einzelne Zimmer, Apartments oder sogar ganze Häuser, die von Privatpersonen angeboten werden. Privatunterkünfte sind oft günstiger und geräumiger als Hotelzimmer. Was viele Reisende außerdem schätzen: Man fühlt sich viel mehr in die neue Umgebung integriert, als es in klassischen Hotels möglich wäre.

 

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Privatunterkunft: Bücherregal und Kunst bei Spanish and Surf

Vor- und Nachteile einer Privatunterkunft

Natürlich ist nicht immer alles Gold, was glänzt. Privatunterkünfte können eine gute Alternative sein, sind aber nicht unbedingt jedermanns Sache. Vor der Buchung solltet ihr deshalb die Vor- und Nachteile abwägen:

Pro:

  • Der Preis: Eine Privatunterkunft ist oft billiger als Hotels, B&Bs oder Pensionen. Vermittler werben mit Preisvorteilen von durchschnittlich 30 %. Wenn du über diesen Link buchst, bekommst du zusätzlich 18 Euro Guthaben bei Airbnb geschenkt.
  • Der Platz: Besonders große Reisegruppen oder Familien profitieren von ganzen Apartments oder Häusern. Auf diese Weise müssen nicht zwei oder mehr Hotelzimmer gebucht werden, was enorm ins Geld gehen kann. Außerdem sitzt man nicht wochenlang auf engstem Raum aufeinander.
  • Selbstversorgung: Wer sich selbst verpflegen will, kann konkret nach einer Privatunterkunft  mit Küchenzeile suchen – das spart viel Geld für teure Restaurantbesuche.
  • Die Gastgeber: In einer Privatunterkunft ergeben sich oft interessante Kontakte zu Einheimischen, die mit vielen Insidertipps helfen können.
  • Kinderfreundlichkeit: Insbesondere in privaten Bungalows oder Ferienhäusern dürften sich Kinder viel wohler fühlen, als in einem Hotel. Toben und Spielen ist hier ohne Rücksicht auf Zimmernachbarn erlaubt.
  • Tierische Begleiter: Viele Gastgeber haben kein Problem damit, wenn die Urlauber ihr Haustier im Gepäck haben.

Kontra:

  • Der Service: Wer sich im Urlaub rundum verwöhnen lassen möchte, kommt möglicherweise nicht auf seine Kosten. Einen Zimmerservice gibt es in der Privatunterkunft (in der Regel) nicht. Stattdessen stehen Abspülen, Aufräumen und Wäsche waschen auf dem Programm.
  • Die Privatsphäre: Oft wohnen die Besitzer im selben Haus oder direkt neben der Privatunterkunft – ob man das mag, ist Geschmacksache.
  • Die Flexibilität: Die Buchungsrichtlinien sind meistens sehr streng: Während bei vielen Hotelportalen Stornierungen bis zum Tag der Anreise kostenlos möglich sind, bleiben Privatunterkunft Gäste auf einem Teil oder sogar den gesamten Kosten sitzen.
  • Reklamationen: Wenn ihr vor Ort etwas zu beanstanden habt, ist es im Hotel deutlich leichter, mal eben schnell das Zimmer zu wechseln. Im Vorfeld sollten deshalb Gästebewertungen, Fotos und Ausstattungsdetails genau gelesen werden.
  • Die Kaution: Die meisten Gastgeber verlangen zur Sicherheit eine Kaution, die ihr vor dem Einzug in die Privatunterkunft bar oder auch direkt beim Buchungsportal hinterlegen müsst.

Wie ihr seht, überwiegen in meiner Liste die Vorteile. Letztendlich  muss aber jeder selbst entscheiden, welche Art von Urlaub er bevorzugt. Ich persönlich vergleiche meisten sowohl Hotelangebote als auch Privatunterkünfte und wäge dann Preise, Leistungen und Stornobedingungen gegeneinander ab.

 

Eine Privatunterkunft habe ich bereits in England, Spanien, Asien, Australien und Neuseeland genutzt. Dabei habe ich jedes Mal tolle Menschen kennengelernt und meine Entscheidung keine Sekunde bereut.

Privatunterkunft: The Vijitt Resort Phuket Hängematte

Privatunterkunft: Die wichtigsten Anbieter im Überblick

Damit Gastgeber und Urlauber schnell zueinander finden, gibt es eine Reihe von Buchungsportalen für Privatunterkünfte. Hier stelle ich euch die wichtigsten Anbieter und deren Angebote vor.

Privatunterkunft bei Airbnb – 18 Euro auf die erste Buchung geschenkt

Airbnb nutze ich persönlich am häufigsten. Das amerikanische Unternehmen wurde 2008 gegründet und sitzt in San Francisco, Kalifornien. Von Zimmern über Wohnungen, Häuser und Villen bis hin zum Schloss wird hier in über 34.000 Städten in 192 Ländern jede Art von Wohnraum angeboten. Die Preisspanne reicht von günstig bis hin zu absolutem Luxus. Buchungen sind online oder vom Smartphone aus möglich.

 

Wer sich für ein Inserat bei Airbnb interessiert, muss eine Buchungsanfrage an den Gastgeber senden. Der kann dann entscheiden, ob er die Anfrage annehmen oder ablehnen möchte. Wenn tatsächlich eine Buchung zustande kommt, wird für den Gast eine Gebühr in Höhe von sechs bis zwölf Prozent der Buchungssumme fällig (je höher der Gesamtpreis, desto niedriger die Gebühr).

 

Die Stornierungsbedingungen unterscheiden sich von Unterkunft zu Unterkunft, da sie vom Gastgeber selbst festgelegt werden dürfen (flexibel, moderat oder streng). Gästebewertungen und ein selbst verfasster Anbietertext geben Aufschluss über die Zuverlässigkeit des Gastgebers und die Qualität der Unterkunft.

 

Wenn ihr eure Buchungsanfrage zurückzieht bzw. diese abgelaufen ist oder abgelehnt wurde, wird natürlich keine Servicegebühr fällig. Bei einer Stornierung von eurer Seite bleibt ihr auf der Gebühr allerdings sitzen. Storniert dagegen der Gastgeber, wird euch die gesamte Buchungssumme inklusive der Servicegebühr erstattet.

 

Bei Airbnb kann der Gastgeber als Buchungsvoraussetzung eine Kaution verlangen, die direkt über das Portal abgewickelt wird. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte nach Unterkünften mit dem Ausstattungsmerkmal „familien-/kinderfreundlich“ suchen. Dass bedeutet, dass auch Familien mit Kindern und Säuglingen willkommen sind. Für alle, die mit ihrem Vierbeiner verreisen möchten, gibt es das Merkmal „Haustiere erlaubt“.

 

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Zu Airbnb

Privatunterkunft bei 9flats – keine Gebühren für Mieter

9flats stammt vom Qype-Gründer Stephan Uhrenbacher und ist ebenfalls einer der großen Player auf dem Markt für Privatunterkunftvermittlung. Für Reisende hat 9flats den großen Vorteil, dass keinerlei Gebühren für Mieter anfallen – die werden hier ausschließlich von den Gastgebern getragen. Unter den Ausstattungsdetails können sich Interessenten erkundigen, ob beispielsweise das Mitbringen von Haustieren erlaubt ist. Auch bei 9flats ist ein großer Pool an Bewertungen verfügbar, die Interessenten zur Inspiration nutzen können.

 

In puncto Buchungsvorgang unterscheidet sich 9flats dagegen nicht von den Konkurrenten: Auch hier sendet der Interessent eine Buchungsanfrage an den Gastgeber und erhält innerhalb von 24 Stunden eine Antwort. Alternativ gibt es aber auch sofort buchbare Unterkünfte, bei denen automatisch eine Bestätigung verschickt wird. Wie bei Wimdu erhält der Gastgeber sein Geld erst 24 Stunden nach erfolgreichem Check-In.

 

Verlangt der Inhaber eine Kaution, ist dies bereits in der Angebotsbeschreibung vermerkt. Die Sicherheitsleistung ist beim Check-in fällig und wird nach dem Check-out vom Gastgeber wieder ausgezahlt. Die genauen Zahlungsmodalitäten können im Vorfeld vereinbart werden. Schäden bis 500.000 Euro sind bei 9flats kostenfrei abgesichert. Urlauber bleiben im Schadensfall allerdings auf einer Selbstbeteiligung in Höhe von 250 Euro sitzen. Auch bei 9flats können Gastgeber die Stornierungsbedingungen selbst festlegen (flexibel, halb-flexibel oder streng) und zusätzlich individuelle Stornierungsbedingungen erstellen.

Zu 9flats

Privatunterkunft bei Wimdu – über 300.000 Unterkünfte weltweit

Wimdu ist ein deutsches Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin, das 2011 gegründet wurde. Über 300.000 Unterkünfte in mehr als 100 Ländern sind hier gelistet. Von günstigen Zimmern über luxuriöse Penthouse-Apartments bis hin zu ganzen Ferienhäusern gibt es quasi nichts, was es nicht gibt. Auch Wimdu bietet euch eine übersichtliche Suchmaske an. Mit deren Hilfe könnt ihr beispielsweise konkret nach kinderfreundlichen Unterkünften oder auch nach Gastgebern suchen, die Haustiere akzeptieren. Interessante Angebote können zu den Favoriten hinzugefügt werden. Wer sich für eine Unterkunft entschieden hat, kann über den „Jetzt buchen“-Button eine Buchungsanfrage an den Inhaber stellen.

 

Nach Buchungsabschluss verschickt der Gastgeber innerhalb von einigen Stunden eine Bestätigung oder eine Ablehnung. Fällt die Antwort negativ aus, wird die bezahlte Summe direkt wieder auf euer Bankkonto bzw. PayPal-Konto zurücküberwiesen.

 

Die Buchungsgebühren betragen bei Wimdu pauschal zwölf Prozent, was vor allem bei hochpreisigen Unterkünften recht happig ist. Wie bei Airbnb kann der Gastgeber die Stornierungsbedingungen selbst auswählen – zur Auswahl stehen flexibel, moderat oder streng.

 

Wimdu-Kunden sind während ihres Aufenthaltes gegen Schäden bis zu einer Höhe von 500.000 Euro kostenlos versichert. Um größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten, überweist Wimdu das Geld zudem erst 24 Stunden nach erfolgreichem Check-in an den Gastgeber. Über 300.000 Kunden haben das Angebot von Wimdu bereits genutzt, sodass für die meisten Unterkünfte viele Bewertungen zur Verfügung stehen, die die Entscheidung erleichtern können.

Zu Wimdu

 

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