Zuletzt überarbeitet am 22. Mai 2020 von Franzi

Täglich grüßt das Murmeltier! Als Blogger erreichst du irgendwann einen Punkt, an dem fast jeden Tag Mails von PR-Firmen, Unternehmen und SEO-Agenturen in deinem Postfach eintreffen. Ein paar davon sind ganz großartig, und ich freue mich immer wieder riesig über die tollen Kooperationsangebote. Dann gibt es aber auch solche, die mich aus dem Staunen nicht mehr herauskommen lassen. Und das sind die spannendsten Fakten, die ich in meiner bisherigen Blogger-Karriere über mich und Coconut Sports erfahren habe:


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1. Coconut Sports ist ein Fahrradblog

Manchmal ist Coconut Sports auch ein Surfblog. Oder ein Laufblog. Alternativ auch ein Blog für Backpacker oder digitale Nomaden. Öfter mal was Neues eben. Auszug: „Wir würden das Produkt XY gerne auf deinem Fahrradblog Coconut Sports vorstellen.“

Schöne und günstige Unterkünfte findet ihr bei Booking.com.*

Lust auf ein Airbnb? Hier schenke ich euch 25 Euro auf eure erste Buchung.*

Die aktuellen Flugpreise könnt ihr bei Skyscanner* vergleichen.

2. Nicht die DDR wurde abgeschafft, sondern die BRD

Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, warum mich immer alle in Gutscheinen für meine Arbeit bezahlen wollen.

3. Ich bin eigentlich ein Mann

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie oft ich schon mit Herr XY angeschrieben wurde. Manchmal habe ich auch gar keinen Namen oder heiße Lieber Blogger, Lieber Publisher oder Lieber Medienpartner.

4. Bei Coconut Sports dreht sich alles um Abnehmen und Gewicht

Auszug: „Da sich auf deinem Blog Coconut Sports alles um Abnehmen und Gewichtsreduktion dreht, würden wir dir gerne Produkt XY kostenlos zum Test anbieten.“ Leider handelt es sich bei Produkt XY nie um das neueste Ben & Jerry’s Eis sondern immer um Supplements, Proteinshakes, Astronautennahrung (WTF?) oder grüne Smoothies.

5. Ich bin ein echter Halsabschneider

Bei ALLEN anderen Bloggern auf diesem Planeten kosten gesponserte Artikel nur 20 Euro. Nur ich werfe jedes Mal mit völlig utopischen Zahlen um mich. Kein Wunder, dass die meisten Marketing-Menschen direkt das Weite suchen, nachdem ich ihnen mein Angebot übermittelt habe.

6. Ich bin der einzige Blogger, der nur Nofollow verlinkt

Alle anderen Blogger haben überhaupt kein Problem mit Dofollow-Links bei gesponserten Artikeln. Ich bin die Einzige, die sich bei dem Thema immer aufführt wie die Axt im Wald.

7. Coconut Sports heißt eigentlich Laufenistliebe

Auszug: „Wir haben deinen Blog Laufenistliebe genau unter die Lupe genommen und finden ihn einfach toll und sehr informativ.“ Darüber habe ich mich doch ein bisschen gewundert. Hat die nette Dame meinen Blog wirklich so genau gelesen? Oder ist am Ende doch nur die Strg-C-Taste mit ihr durchgegangen?

8. Coconut Sports ist ein Produkttestblog

Auszug: „Gerne würden wir dir Produkt XY kostenlos für deinen Produkttestblog zur Verfügung stellen.“ Im Gegenzug freut man sich übrigens über einen 800 Wörter umfassenden Artikel, natürlich mit Dofollow-Link. Und über ein Youtube-Video. Und über das Streuen in den sozialen Medien. Ach ja, eine Amazon-Bewertung wäre auch nicht schlecht. Diese Mails machen besonders dann viel Freude, wenn der Warenwert bei 9,95 Euro liegt.

9. Ich bin irgendwie doch ziemlich undankbar

Wieso will ich eigentlich nicht mit auf die dreitägige Bloggerreise (aka Kaffeefahrt) mit Programmpunkten von fünf Uhr morgens bis Mitternacht? Drei Artikel, tägliche Social Media Postings und „selbst organisierte“ Anreise sind doch wirklich nicht zuviel verlangt. Na gut, dann bekommt eben ein anderer Blogger den Zuschlag, der dieses großartige Angebot zu schätzen weiß.

Aber: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen

Liebe PR-Firmen, Unternehmen und SEOs, bitte schreibt mir weiterhin Mails! Denn auch wenn ich mit euren Anfragen oft nichts anfangen kann, bringt ihr mich doch immer wieder zum Lachen. Ich war übrigens lange Zeit im gleichen Boot: Noch bis 2014 musste ich für ein großes Vergleichsportal um Links kämpfen und die Jahre zuvor in einer PR-Agentur hässliche Klamotten an den Mann (bzw. den Journalisten) bringen. Jedes der oben genannten Fettnäpfchen habe ich also selbst schon einmal verbockt. Deshalb dürft ihr den Artikel gerne mit einem Augenzwinkern sehen.

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Blogger Relations: Walchsee in Bayern
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