Neun Wahrheiten, die ich von PR-Firmen gelernt habe

Täglich grüßt das Murmeltier! Als Blogger erreichst du irgendwann einen Punkt, an dem fast jeden Tag Mails von PR-Firmen, Unternehmen und SEO-Agenturen in deinem Postfach eintreffen. Ein paar davon sind ganz großartig, und ich freue mich immer wieder riesig über die tollen Kooperationsangebote. Dann gibt es aber auch solche, die mich aus dem Staunen nicht mehr herauskommen lassen. Und das sind die spannendsten Fakten, die ich in meiner bisherigen Blogger-Karriere über mich und Coconut Sports erfahren habe:

1. Coconut Sports ist ein Fahrradblog

Manchmal ist Coconut Sports auch ein Surfblog. Oder ein Laufblog. Alternativ auch ein Blog für Backpacker oder digitale Nomaden. Öfter mal was Neues eben. Auszug: „Wir würden das Produkt XY gerne auf deinem Fahrradblog Coconut Sports vorstellen.“

2. Nicht die DDR wurde abgeschafft, sondern die BRD

Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, warum mich immer alle in Gutscheinen für meine Arbeit bezahlen wollen.

3. Ich bin eigentlich ein Mann

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie oft ich schon mit Herr XY angeschrieben wurde. Manchmal habe ich auch gar keinen Namen oder heiße Lieber Blogger, Lieber Publisher oder Lieber Medienpartner.

4. Bei Coconut Sports dreht sich alles um Abnehmen und Gewicht

Auszug: „Da sich auf deinem Blog Coconut Sports alles um Abnehmen und Gewichtsreduktion dreht, würden wir dir gerne Produkt XY kostenlos zum Test anbieten.“ Leider handelt es sich bei Produkt XY nie um das neueste Ben & Jerry’s Eis sondern immer um Supplements, Proteinshakes, Astronautennahrung (WTF?) oder grüne Ekel-Smoothies. Als Standardantwort verweise ich gerne auf diesen Artikel.

5. Ich bin ein echter Halsabschneider

Bei ALLEN anderen Bloggern auf diesem Planeten kosten gesponserte Artikel nur 20 Euro. Nur ich werfe jedes Mal mit völlig utopischen Zahlen um mich. Kein Wunder, dass die meisten Marketing-Menschen direkt das Weite suchen, nachdem ich ihnen mein Angebot übermittelt habe.

6. Ich bin der einzige Blogger, der nur Nofollow verlinkt

Alle anderen Blogger haben überhaupt kein Problem mit Dofollow-Links bei gesponserten Artikeln. Ich bin die Einzige, die sich bei dem Thema immer aufführt wie die Axt im Wald.

7. Coconut Sports heißt eigentlich Laufenistliebe

Auszug: „Wir haben deinen Blog Laufenistliebe genau unter die Lupe genommen und finden ihn einfach toll und sehr informativ.“ Darüber habe ich mich doch ein bisschen gewundert. Hat die nette Dame meinen Blog wirklich so genau gelesen? Oder ist am Ende doch nur die Strg-C-Taste mit ihr durchgegangen?

8. Coconut Sports ist ein Produkttestblog

Auszug: „Gerne würden wir dir Produkt XY kostenlos für deinen Produkttestblog zur Verfügung stellen.“ Im Gegenzug freut man sich übrigens über einen 800 Wörter umfassenden Artikel, natürlich mit Dofollow-Link. Und über ein Youtube-Video. Und über das Streuen in den sozialen Medien. Ach ja, eine Amazon-Bewertung wäre auch nicht schlecht. Diese Mails machen besonders dann viel Freude, wenn der Warenwert bei 9,95 Euro liegt.

9. Ich bin irgendwie doch ziemlich undankbar

Wieso will ich eigentlich nicht mit auf die dreitägige Bloggerreise (aka Kaffeefahrt) mit Programmpunkten von fünf Uhr morgens bis Mitternacht? Drei Artikel, tägliche Social Media Postings und „selbst organisierte“ Anreise sind doch wirklich nicht zuviel verlangt. Na gut, dann bekommt eben ein anderer Blogger den Zuschlag, der dieses großartige Angebot zu schätzen weiß.

Aber: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen

Liebe PR-Firmen, Unternehmen und SEOs, bitte schreibt mir weiterhin Mails! Denn auch wenn ich mit euren Anfragen oft nichts anfangen kann, bringt ihr mich doch immer wieder zum Lachen. Ich war übrigens lange Zeit im gleichen Boot: Noch bis 2014 musste ich für ein großes Vergleichsportal um Links kämpfen und die Jahre zuvor in einer PR-Agentur hässliche Klamotten an den Mann (bzw. den Journalisten) bringen. Jedes der oben genannten Fettnäpfchen habe ich also selbst schon einmal verbockt. Deshalb dürft ihr den Artikel gerne mit einem Augenzwinkern sehen.

 

Frage an die Blogger: Welche kuriosen Schätze sind schon in euren Postfächern gelandet?

Blogger Relations: Walchsee in Bayern

61 Antworten auf “Neun Wahrheiten, die ich von PR-Firmen gelernt habe

  • Janine

    Hallo Franzi,
    gut, dass du es mit Humor nimmst. Anders geht es wahrscheinlich auch gar nicht.
    Mal schauen ob ich auch irgendwann solche gut erarbeiteten Marketinganfragen bekomme 😀 Ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich mich darauf freuen soll (weil es ja heißt, ich habe eine gewisse Größe erreicht) oder nicht (kann bestimmt auch nervig sein :D)

    Viel Spaß mit den nächsten Anfragen.
    Alles Liebe
    Janine

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    • Franzi

      Hi Janine, das sehe ich genauso :-). Und zwischendurch ist ja auch immer wieder was Nettes dabei – und wenn nicht hat man zumindest immer was zu lachen. Bei dir ist es bestimmt auch bald so weit. Ich wünsche dir jetzt schon starke Nerven! Liebe Grüße, Franzi

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  • Bibo & Tanja von Auszeitnomaden

    Hallo Franzi,
    super Artikel !! Wirklich aus dem Bloggerleben gegriffen !
    Es sind aber nicht nur die Anfragen, die manchmal verwundern, sondern auch die Antworten, die manchmal kommen.
    So haben wir einmal ein Angebot abgegeben und erhielten folgenden Satz zur Antwort:

    „Leider übersteigt unser Budget ihre Forderungen, sodass wir von einer Zusammenarbeit leider absehen müssen.“

    Naja, manchmal liegt der Fehler einfach im Details. 😀
    Aber man muss es mit Humor nehmen, antworten oder eben einfach löschen !

    Viele Spaß noch beim beantworten der Mails, die in den nächsten Jahren noch einfliegen werden ! 😉

    Liebe Grüße
    Bibo & Tanja

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    • Franzi

      Hallo ihr 2! Vielen Dank für das Lob. Der Satz ist ja mal der Oberhammer, da hattet ihr wirklich einen knallharten Verhandlungspartner :-). Liebe Grüße, Franzi

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  • Tanja

    Haha, großartig. Mein trauriger Höhepunkt war eine vereinbarte Kooperation, die 5 Tage vor Anreise im Hotel abgesagt wurde, weil das Hotel noch zu sehr eine Baustelle war. Ähm, das lies sich nicht früher feststellen?!

    Aber zum Glück gibt es ja auch die Guten und über die freue ich mich immer sehr. 🙂

    Viele liebe Grüße
    Tanja

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    • Franzi

      Vielen Dank, liebe Tanja! Ich denke, das musst du positiv sehen. Andere hätten dich in der Baustelle ohne Dach und fließendes Wasser übernachten und dich danach die Hochglanz-Pressefotos veröffentlichen lassen. Schlimmer geht`s immer :-). Liebe Grüße, Franzi

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    • Franzi

      Ja, das ist der Verkaufsschlager der SEO-Welt :-). Aber am Ende des Tages müssen wir eben alle schauen, wo wir bleiben – und wenn du von 100 Menschen nur einen Dummen findest, haben sich die ganzen Mails ja schon gelohnt. Liebe Grüße, Franzi

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  • meikemeilen

    Ein vortrefflicher Artikel, ich habe mich sehr amüsiert! Da kommt mir doch vieles bekannt vor.
    Da mein Reiseblog meikemeilen heißt, bekomme ich immer wieder mal Mails, die so beginnen: „Lieber Herr Meilen“. Auch die offenbar sehr beliebte Formulierung „Wir sind auf Ihren Blog gestoßen“, finde ich immer wieder schön. Da schreibe ich gerne mal zurück: „Tut mir leid, dass mein Blog so dumm im Weg rumstand und Sie sich daran gestoßen haben.“ 😀
    Viele Grüße, Meike

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    • Franzi

      Hahaha! Herr Meilen, das ist ja der Oberknaller – da könnte ich auch nicht mehr ernsthaft antworten! An meinem Blog stoßen sich irgendwie auch dauernd Leute. Der hängt immer so blöd mitten im Internet rum. LG Franzi

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  • Lea

    Hahaha, ich musste herzlich lachen! Einige dieser Formulierungen sind mir auch schon untergekommen und manchmal frage ich mich doch wirklich, für wie blöd mich die Firmen und Agenturen halten!?
    Aber da hilft alles nichts – Schmunzeln und weitermachen! Und umso schöner ist es dann, wenn man sieht, dass es anderen Bloggern genau so geht :)!
    Viele Grüße und weiterhin viel Spaß mit deinem Fahrradblog;)
    Lea von http://www.when-love-speaks.com

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    • Franzi

      Ich denke viele von ihnen sind einfach nur sehr zeiteffizient und opportunistisch 🙂 . Ich kenne das noch aus meiner eigenen PR-Zeit. Da musste wir Infos an Verteiler rausschicken, die teilweise mehrere tausend Kontakte umfasst haben. Leider tendiert man dann oft dazu, auf Qualität anstatt auf Quantität zu setzen. LG Franzi

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  • Testengel

    hä? DU bist die Einzige, die nur No-Follow-Links verwendet? Kann gar nicht sein, denn laut einer email an mich bin ICH doch die Einzige.. zwinker…

    ein sehr schöner Post….

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  • Marlis

    Vielen Dank für diesen erheiternden Beitrag!:D Einiges kommt mir durchaus bekannt vor.. Und undankbar sind wir eh alle.. Der Klassiker bei mir ist das Anbieten von Food-Produkten, was ja kein Fauxpas an sich ist. Aber ich muss extrem speziell wegen Unverträglichkeiten etc essen und genau darum geht es auch auf meinem Blog – bei den (teils mit Zusatzstoffen voll gepumpten) Produkten frag‘ ich mich dann manchmal, ob man mich direkt ins Krankenhaus befördern will!;) Falscher Blogname ist auch immer wieder super!

    Liebe Grüße
    Marlis

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    • Franzi

      Sehr gerne und ebenfalls vielen Dank, liebe Marlis! Oh ja, das ist auch so ein Klassiker. Produkte anbieten oder sogar ungefragt zuschicken, die mit dem Blog absolut gar nichts zu tun haben. Bei dir ist das ja fast schon Körperverletzung 🙂 Liebe Grüße, Franzi

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  • Wibke

    Richtig cooler Post. Ohne solche Anfragen wäre es ja nur halb so lustig. Obwohl ich es ja immer amüsant finde, weil grundsätzlich niemand meinen Namen richtig schreibt bzw ihn richtig lesen kann- da heißt es dann entweder Herr Herbert, einfach nur Herbert, meist bin ich männlich, oder Wibke wird in allen erdenklichen und undenklichen Variationen geschrieben. Was die No-Follow-Links betrifft – gut, dass man da auch des Öfteren gesagt bekommt man wäre die einzige Person weit und breit, die da so pingelig ist. Für alle anderen ist das nie ein Problem. 😉

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    • Franzi

      Hallo Herbert, ääähhh Wibke 🙂 . Ich musste gerade soo lachen, weil das kenne ich auch zu gut. Ich heiße Reichel mit Nachnamen werde total oft mit „Hallo Reichel“ oder „Lieber Reichel“ angeschrieben. Da bekomme ich immer im ersten Moment Schnappatmung. Liebe Grüße, Franzi

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  • Eva

    Sehr geehrter Herr Franz Coconut,

    hervorragender Artikel! Sie dürfen mich weiterhin als treuer Leser Ihrers Ernährungsportals begrüßen.
    Ich freue mich aber auch über Tipps zur Fahrradreperatur.
    Viele Grüße
    Ihr Herr Hidden
    😉

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    • Franzi

      Sehr geehrter Herr Ever Hidden,

      ich freue mich, Sie bald in meiner Fahrradwerkstatt begrüßen zu dürfen. Sie erhalten dort auch kostenlose Ernährungstipps.

      Hochachtungsvoll,

      Franz Coconut

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  • Christin

    Wunderbar! Ich wollte auch schon lange einen Post darüber schreiben…mein Lieblingssatz ist: Du musst auch mal meine Seite verstehen. Ja ne ist klar, keine Kennzeichnung Do-Follow und unterirdische Bezahlung verstehe ich alles tooootal, ihr seid ja auch nur ein armes Unternehmen, dass bei Google höher gerankt werden will 😀 Aber fette Werbeblocks in der ProSieben Primetime schalten 😀 Da denke ich auch immer, verarschen kann ich mich auch selbst^^
    Liebst Christin
    von Glasschuh.com
    besuch mich auf Facebook

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    • Franzi

      Das schlimme ist ja, dass da oft wirklich irgendwelche armen Praktikanten, Trainees und Juniors am anderen Ende sitzen, die als „Kooperationsmanager“ angestellt werden und die ihren Jahresbonus anhand der ergaunerten Links berechnet bekommen. Echt bitter. Liebe Grüße, Franzi

      Antworten
  • Anne

    Haha, super Post! Mein Highlight war der Mailverkehr mit der Agentur eines Lebensmittelriesen: „Wir würden gerne ihr Bild auf unserer Facebook-Seite veröffentlichen. Leider können wir ihnen dafür weder ein Honorar zahlen noch ihren Blog als Quelle nennen (hallo Urherberrecht???). Zum Glück hat die Agenturdame mitgedacht. Am nächsten Tag kam sie mit der folgenden Idee an: „Natürlich können sie in einem Kommentar unter dem Bild selber auf ihren Blog hinweisen, damit haben wir ja dann nichts zu tun“. Äh, ja….zukünftig mache ich sowohl um Agentur als auch Unternehmen einen Bogen… 😉

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  • Nima

    Hey Franzi,
    bis gerade war mein Tag irgendwie trübsinnig, jetzt konnte ich wenigstens mal lauthals lachen 🙂
    Erst neulich habe ich eine Anfrage dankend abgelehnt, bei der mal wieder ein DoFollow-Link gefordert wurde.
    Zwei Tage später schreibt mich ein anderer Mitarbeiter der gleichen Agentur an, er sei bei Recherchen auf meinen wunderbaren Blog aufmerksam geworden, blablabla. Die Recherche hätte er sich sparen können, wenn die Kommunikation innerhalb der Agentur stimmen würde …
    Auch er hat eine Absage kassiert, obwohl er direkt eine hohe Summe für den Link ins Spiel geworfen hat.
    DoFollow = NoGo. Ganz einfach, oder?

    Zu Punkt 5 kann ich also nur sagen: Du bist nicht alleine 😉

    Liebe Grüße
    Nima

    Antworten
    • Franzi

      Das freut mich soo sehr, liebe Nima 🙂 . Ich hatte die letzten Tage auch wieder so einen Kampf. Aber immerhin bekommst du eine angemessene Summe für den Follow-Link angeboten. Die 40 Euro, mit denen die oft um die Ecke kommen, sind ja das eigentlich unverschämte an der ganzen Sache 🙂 . Liebe Grüße, Franzi

      Antworten
  • Sabienes

    Bei mir läuft es ähnlich, nur dass ich immer noch darauf aufmerksam gemacht werde, dass ich mit irgendeiner Verlinkung meinen Lesern einen Mehrwert bieten könnte. Endlich Mehrwert! Sowas aber auch …
    LG
    Sabiene

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    • Franzi

      Mehrwert für alle! Für uns, für unsere Leser – was wollen wir mehr? Sei doch froh, dass du endlich mal Mehrwert bekommst. Vorher war der Blog ja quasi ein leeres Blatt Papier. Liebe Grüße, Franzi

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  • Natalie

    Ich hatte auch schon total oft einen falschen Vornamen und es kam auch schon vor das der Blonklink der falsche war. Aber ansonsten hatte ich noch nichts zu lachen. Bei deinen Sachen musste ich eben auch ein bisschen schmunzeln 😉

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  • Susanne

    Hallo,
    ich hatte die Woche eine Anfrage nach einem Gastartikel. Auf Seiten die Null etwas mit meiner Ausrichtung zu tun haben. ( Wie kommen die denn auf mich?) Eine Vergütung ist nicht vorgesehen, da ich ja eine Verlinkung bekomme und mich als Fachmann präsentieren kann. Wobei ich mich wirklich frage, wer denn von einer Motorsportseite in einen Kreativblog klickt? Angehängt war eine Statistik mit Klickzahlen der jeweiligen Seiten für die der Gastartikel sein soll, die um ein Vielfaches geringer lagen als meine eigenen Zahlen. Wer will denn da von wem profitieren?
    Da musste ich leider auch dankend ablehnen.

    Ich hab ja gar nichts gegen Anfragen. Aber würden die Schreiber ein bisschen genauer recherchieren könnten sie sich und uns Arbeit und Zeit und dadurch auch Geld sparen, das sie dann in seriöse Angebote investieren könnten.

    Liebe Grüße aus der Pfalz!
    Susanne

    Antworten
    • Franzi

      Naja also komm, von der Kreativen zur Automechanikerin ist es doch wirklich kein soo großer Sprung. Hat ja beides was mit…ääähhh…Handwerk zu tun. Oder? Liebe Grüße, Franzi

      Antworten
    • Franzi

      Pressemitteilungen lese ich eigentlich auch so gut wie gar nicht mehr, so lange da nicht mal ein paar persönliche Worte in der Mail stehen. LG Franzi

      Antworten
  • Udo | Waldhelden

    Da geht es uns ja anscheinend allen gleich 🙂 Am Anfang habe ich mir noch die Mühe gemacht, solche Anfragen zu beantworten, inzwischen landen sie einfach im Papierkorb. Vor wenigen Minuten kam noch eine Anfrage einer Agentur rein, die „für Klienten aus dem I-Gaming Sektor tätig ist und die Inhalte ihrer Texte werden jeweils neu erstellt und so genau wie möglich auf die veröffentlichende Seite zugeschnitten.“ Wäre vielleicht mal ganz interessant zu hinterfragen, wie sie I-Gaming sinnvoll in einem Outdoorsport-Blog unterbringen wollen 🙂

    Antworten
    • Franzi

      Das ist bei mir leider auch mittlerweile das übliche Verfahren geworden. Am Anfang habe ich noch versucht zu „missionieren“, aber dann immer keine Antwort mehr bekommen. Hmm…vielleicht gibt es ja demnächst ein paar Geocaching Videogames? Schreien doch immer alle, dass die Kinder mehr in die Natur sollen 🙂 . Liebe Grüße, Franzi

      Antworten
  • Sheena Rasmussen

    SV(Antelope Canyon): Franzi, thank you so much! You know, we also include an English text usually at the bottom of the blog entry for all you people who don’t read and understand Danish 🙂

    HI FRANZI!

    Greetings from the other half of shinimichi. I actually never been in here before, but now I see, that everything is in German. Thank God for google translate – cos my German skills would never be sufficient enough 😉 Looking forward to following you!

    Warm regards
    Sheena

    Antworten
  • Myriam

    Hi,

    also ich bekomme jetzt auch hin und wieder Kooperationsanfragen für meinen kleinen Blog. Bislang waren die auch ganz okay. Aber eine Sache hat mich echt mit den Ohren schlackern lassen … ich sollte einen Beitrag zu selbst gestaltbaren Urnen schreiben … das war mir zu heftig. Auch wenn ich einen Stoffbeutel dafür bekommen hätte, habe ich abgelehnt.

    LG Myriam

    Antworten
  • Verena

    Sehr cool!
    Ich hatte mal eine Anfrage von einem Shop für irgendwelche Kindersachen und mein Blog wäre ja so passend dafür?! Dann war da mal der Typ, der mir sein E-Book zum Thema Kuhfütterung anbieten wollte.
    Wenn wieder solche Anfragen kommen, behalte ich die Mails, statt sie zu löschen. Daraus kann man gute Blogartikel basteln.

    Antworten
  • AnnaDiaries

    Wieso kommen mir alle Punkte sobekannt vor?
    Am besten sind übrigens die Self Publisher Autoren, die Rundmails an sämtliche Blogs verschicken, die Bücher nur ansatzweise behandeln. Dann heißt es auf einmal „Liebe Anne (erm hallo? Mit a, wenn dann doch bitte. steht auch so auf meinem header…) und dann kopieren wir mal munter und fröhlich den Text, der auch an alle anderen geschickt wurde und dann irgendwann in einer Facebookgruppe landet, weil Buchblogger immer im Gespräch stehen… Das ist schon lustig.
    Oder aber: Man schickt uns ein Buch zu, das dann aber derart seltsam ist, weil der Name des Autores. P. Enis ist…. Will ich das dann lesen? Ich glaube ich.
    Von Firmen kommt meistens „Da du die Produkte ja so magst“ und dann denke ich mir: Worum gehts? welches Produkt? Letztens wurde mir ein Bluetooth Sportdings angeboten, dass ich beim Joggen (was ich nicht tue) um die Brust binden soll… Mein Handy macht das übrigens ganz unproblematisch und bequem in der Tasche… Man sollte schon etwas mit der Zeit gehen.

    Mal sehen, was demnächst wieder an kommt. Das letzte war ein Partner der meinte „Ist No und DoFollow so wichtig? Ich kenn mich damit leider so gar nicht aus.“ ????? Krass… Das fand ich krass und habs erstmal erklärt 😉

    Lg Anna

    Antworten
  • Miss Polkadot

    Herrlich, Du hast ja wirklich schon viel Spaß mit PR-Menschen gehabt! Da könnte ich glatt neidisch werden, weil sich meine Erlebnisse bisher in Grenzen halten ;). Das witzigste ist tatsächlich aktuell. Da kontaktieren mich zwei PR-Menschen irgendeiner Firma in den USA – meinen Blog schreibe ich auf Englisch, daher kommen PR-Anfragen immer von Firmen ‚overseas‘ – seit Wochen und wollen wissen, wann meine Antwort auf ihre Einladung zu irgendeiner Konferenz kommt. Ähm … klar, ich buche mir mal eben einen Flug nach San Francisco, um an irgendeinem ominösen Event teilzunehmen … Vielleicht sollte ich mal fragen, ob sie mir die Kosten erstatten 😉 .

    Antworten
  • Sissi

    Hihi … Ich lache mich kringelig! Zum Glück bekomme ich nur wenige solcher Anfragen, aber einiges aus deinem Erfahrungsschatz kommt mir durchaus bekannt vor.

    Herzliche Grüße

    Herr Sissi 😉

    Antworten
  • Aly

    „Lieber , “ kommt auch immer ganz gut in Emails!
    Oder wenn Firmen dir ein Produkt zum Austesten zuschicken – und dann eine freche E-Mail kommt mit „wo ist der Artikel zu dem Produkt?!“ – Von einem Artikel war niemals die Rede!

    Antworten
  • Melli

    Das mit den do-follow links kenne ich. Nett sind auch e-mails wo man einfach mal ein Projekt oder Gewinnspiel vorstellen soll, einfach so. Oder Gastbeiträge von corperate Blogs, für ein Blogvorstellung.

    Antworten
  • Antje

    Hallo Franzi,

    hab mich gerade köstlich amüsiert, kommt mir doch einiges seeehr bekannt vor aus meinen eigenen Posteingang.
    Du hast recht: aufregen wäre reine Zeitverschwendung, besser ist lachen und löschen. Die, die einem so kommen lernen es eh nicht und/oder sind einfach nur dreist.
    Gruß, Antje

    Antworten
  • Sandra

    Haha wie cool 😀 Viele Sachen kommen mir ziemlich bekannt vor, die hatte ich auch alle schon. Ein paar Sachen kann ich auch noch ergänzen:

    – Wir sind ein junges Startup, das noch sehr auf seine Finanzen achten muss (heißt, sie wollen alles kostenlos)
    – „Wir bieten dir mit unserem Gastartikel (mit den 3 enthaltenen do-follow Verlinkungen) einen großartigen Mehrwert für deine Leser. Zahlen können wir natürlich nix, aber dafür bekommst du auch einen großartigen und sehr wertvollen Artikel von uns!
    – Tut uns leid, aber zu dem 5€ Spielzeug können wir dir leider kein zusätzliches Honorar zahlen. Aber freu dich doch, dass deine kids Spielzeug kostenlos bekommen!
    – Ne, mehr als die 3 Dosen Suppe/Joghurt/…. können wir leider nicht geben. (Besonders beliebt bei großen und bekannten Marken…)

    ….

    😀

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