Die letzten vier Monate meines Lebens habe ich mit Reisen verbracht. Eigentlich eine tolle Zeit – wenn da nicht meine Top15 der nervigsten Reisenden wären. Zwei Fragen werde ich mir wohl nie beantworten können: Erstens – Warum verfolgen sie mich? Und zweitens – Warum ist auf keiner Packliste dieser Welt ein Baseballschläger aufgeführt?


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1. Der Nörgler

In der Regel ist der Nörgler an der Rezeption anzutreffen, wo er sich gerade über irgendetwas beschwert. Meistens ist ihm zu kalt oder zu heiß und das Essen schmeckt ihm zu schlecht oder zu gut. Nachdem er viermal das Zimmer gewechselt und unzählige Beschwerdeformulare ausgefüllt hat, ist sein Urlaub leider auch schon wieder vorbei.

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2. Der Alkoholiker

Der Alkoholiker ist oft Engländer, Amerikaner, Kanadier oder Australier. Unter der Woche kellnert er im Café oder pflückt Äpfel auf dem Feld, um seinen Alkoholkonsum am Wochenende zu finanzieren. Wenn ihr Glück habt, macht er die Nächte durch – falls nicht, kotzt er wahrscheinlich in euren Dorm.

3. Der Geizhals

Der Geizhals treibt Mitreisende durch seine extreme Sparfuchsigkeit in den Wahnsinn. Wer sich mit ihm eine Packung Toastbrot teilt, darf sich auf eine Cent-genaue Abrechnung gefasst machen. Umso lustiger ist es dafür, ihm beim Essen zuzusehen: Er würgt sich gerne billige Nudelsuppen und abgelaufenes Freefood rein – Hauptsache gespart.

4. Der Lehrer

Der Lehrer kennt sämtliche Geschichtszahlen und ist bezüglich Flora und Fauna der jeweiligen Region immer bestens informiert. Aus diesem Grund gibt er sein Wissen gerne an Dritte weiter – unabhängig davon, ob diese ihn darum gebeten haben oder nicht (meistens nicht).

5. Der Gitarre-Spieler

Der Gitarre-Spieler hat einfach immer und überall das Bedürfnis, anderen Reisenden mit seinem nervtötenden Geklimper den Tag zu versauen. Dass ein Großteil der Anwesenden schon beim Anblick seines Musikinstruments die Flucht ergreift, interpretiert er dabei nicht als Kritik sondern als Ansporn für eine zusätzliche Gesangseinlage.

6. Der Spirituelle

Der Spirituelle vermutet hinter jedem Windstoß, jedem Huster und jedem umgefallenen Sack Reis einen tieferen Sinn. Deshalb hält er sich vorzugsweise in Indien auf oder rennt durch den Himalaya. (Anders als bei den Banausen in Deutschland trifft er dort zumindest auf ein bisschen Verständnis.)

7. Der Ich-habe-dafür-bezahlt-Prinzipienreiter

Der Ich-habe-dafür-bezahlt-Prinzipienreiter hat immerzu den Drang, sein Kosten-Nutzen-Verhältnis zu optimieren. Er schmuggelt Essen vom Buffet, treibt Kellner mit Extrawünschen in den Wahnsinn und verhält sich auf Ausflügen so, als hätte er eine private Tour gebucht.

8. Das Pärchen

Das Pärchen ist schrecklich verliebt und klebt pausenlos aneinander. Eigentlich kein Problem, doch leider ist es oft zu geizig, ein Doppelzimmer zu buchen. Sehr zum Leid seiner Mitschlafenden: Was man nachts immer wieder in Dorms zu hören bekommt, würde ich meinem ärgsten Feind nicht wünschen.

9. Der Schnorrer

Wie der Name schon sagt, manövriert sich der Schnorrer mit bewundernswerter Gelassenheit auf Kosten anderer durchs Leben. Ein Bier hier, ein bisschen Waschpulver da – am Ende des Monats fragt er sich jedes Mal, warum er als Einziger noch Geld in der Tasche hat.

10. Der Labersack

Der Labersack kaut seinen Mitreisenden gerne ein Ohr ab. Bevorzugt spricht er über seine Lektüre, seine Lieblingsmusik und seine Zukunftspläne für die nächsten 300 Jahre. Dass er anderen dabei tierisch auf die Nerven geht, merkt er nicht. Wie auch? Dazu müssten sie schließlich erst einmal zu Wort kommen.

11. Der Freefood-Plünderer

Der Freefood-Plünderer hat das Prinzip des Freefoods im Hostel einfach nicht verstanden. Anstatt sich nur dann zu bedienen, wenn ihm gerade etwas fehlt, packt er direkt nach seiner Ankunft den gesamten Inhalt in seine Tasche und macht sich damit aus dem Staub.

12. Der Öko

Der Öko rollt morgens als erstes seine Yogamatte aus und kocht tagsüber gerne Gemüse-Pampe. Bei jeder Gelegenheit atmet er tief ein und bringt seine Dankbarkeit zum Ausdruck, der Natur gerade jetzt in diesem Moment so unglaublich verbunden zu sein.

13. Der Verkäufer

Der Verkäufer versucht bei jeder Gelegenheit, aus allem Möglichen Kapital zu schlagen. Im Hostel kocht er regelmäßig Berge von Lasagne, die er dann an andere Backpacker verscherbelt und Benzinkosten berechnet er grundsätzlich so, dass er selbst komplett umsonst fährt.

14. Der Poser

Der Poser ist eigentlich viel zu cool, um mit anderen Backpackern herumzuhängen. Deshalb schleimt er gerne bei Locals, prahlt pausenlos von seinen Heldentaten und trägt oft ein Sportgerät unter dem Arm spazieren, um am Strand schnell Anschluss zu finden.

15. Der Flodder

Der Flodder gibt jegliche Art von Anstand am Check-In-Schalter seines Heimatflughafens ab. Am Zielort angekommen krempelt er zuallererst sein weißes Unterhemd (auch Wife-Beater genannt) nach oben, damit seine Plauze von Anfang an genügend Sonne abbekommt. Sein weibliches Pendant sonnt sich in islamischen Ländern gerne oben ohne und beschwert sich beim Reiseveranstalter, wenn der Eisverkäufer um die Ecke keine fließenden Deutschkenntnisse vorweisen kann.

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