Aloha all Day every Day: Mehr Hawaii-Feeling im Alltag

Ich glaube der Ozean war meine erste große Liebe – schon als kleines Kind haben die riesigen Wassermassen eine unglaubliche Faszination auf mich ausgeübt. Und daran hat sich bis heute nichts geändert: Ich liebe den Wind in meinen Haaren, das Salz auf der Haut und das Rauschen der Wellen. Obwohl ich München über alles liebe, fehlt mir das Meer hier jeden Tag. Aber gegen das Fernweh gibt es ein gutes Heilmittel: Ich versuche einfach, so viel Hawaii-Feeling wie möglich in meinem Alltag unterzubringen. Geht ganz einfach:

Mit dem Longboard zum Einkaufen fahren

Leute, das Hawaii-Feeling auf dem Longboard ist wirklich einzigartig. Es fühlt sich ein bisschen so an, als würdet ihr surfen. Deshalb mein Tipp an euch: Kauft euch ein Longboard und fahrt damit zum Einkaufen, zur Arbeit oder ins Freibad. Und nein, ihr müsst dafür keine Profi-Skateboarder sein oder viel Boarderfahrung haben. Einfach draufstellen und ein bisschen üben – in ein oder zwei Stunden habt ihr den Dreh raus.

Hawaii-Feeling: Longboard Apollo Hawaii

Die bunten Hippieklamotten aus dem Urlaub auch im Alltag tragen

Je länger ich reise, desto bunter werden meine Outfits. Am Ende passt nichts mehr zusammen und genau das ist es, was für mich echtes Urlaubsfeeling ausdrückt. Früher habe ich die quietschbunten Klamotten danach gerne im Schrank verstauben lassen. Aber mittlerweile bin ich auch im Alltag ein echtes Blumenkind: Ich liebe farbige und wild gemusterte Kleider, Shirts und Röcke. Und wer hat eigentlich behauptet, dass es Farben gibt, die nicht zusammenpassen? Hawaii-Feeling pur!

Hawaii-Feeling: Rainbow Beach Australien

Hawaii-Feeling: Mit dem SUP über den nächsten See paddeln

Es muss ja nicht immer gleich das Meer sein: Leiht euch doch einfach mal ein SUP aus, wenn ihr mal wieder richtig Sehnsucht nach ein bisschen Hawaii-Feeling bekommt. Das geht mittlerweile an den meisten Badeseen und auch an Flüssen wie der Isar, der Spree oder der Alster. Alternativ geht natürlich auch ein Kajak oder ein Kanu. Oder wie wäre es mit einem Windsurfkurs über’s Wochenende?

Hawaii-Feeling: SUP in Cabarete, Dominikanische Republik

So oft wie möglich Cocktails in der Beachbar trinken

Manchmal braucht es nur ein bisschen Sand unter den Füßen und einen eiskalten Mojito, um den Alltag komplett zu vergessen. Wenn ihr also das große Glück habt, in einer Stadt mit einer oder mehreren Beachbars zu leben – nutzt sie unbedingt aus! In München liebe ich besonders den Kulturstrand und die Beachbar am Olympiasee, die jedes Jahr zum IMPARK Festival aufgebaut wird.

Hawaii-Feeling: Beachbar am Olympiasee zum IMPARK Festival

Riversurfen oder eine stehende Welle ausprobieren

Mit dem Eisbach, der Wittelsbacher Brücke und der Floßlände ist München natürlich prädestiniert zum Riversurfen. Aber auch in vielen anderen Städten ist der Trendsport mittlerweile eingezogen (z.B. Hohenlimburg). Alternativ gibt es auch einige stehende (Indoor-)Wellen in Deutschland. Zum Beispiel in Bad Tölz (Alpamare), auf Borkum und im Sommer am Münchner Flughafen.

Riversurfen am Eisbach im Englischen Garten in München

Ab 10 Grad aufwärts den ganzen Tag in Flip-Flops rumlaufen

Nichts versetzt mich so schnell in Strand- und Urlaubslaune, wie meine geliebten Flip-Flops. Und dank dem Havaianas-Store in Sao Paulo habe ich mittlerweile eine riesige Sammlung zuhause. Flip-Flops passen einfach immer – sie sind bequem und sehen zu jedem Outfit gut aus. Es gibt wohl keinen anderen Schuh auf der Welt, der dir deinen Alltag so leicht versüßen kann.

Hawaii-Feeling: Ipanema Flip Flops mit Marienkäfer Muster

Das Surf and Skate Festival besuchen

Das Surf and Skate Festival findet jedes Jahr in Hamburg, München und Köln statt. Über 15.000 Boardsportbegeisterte sehen sich jedes Jahr die Contests, Filmvorführungen und Kunstausstellungen an, die das Festival zu bieten hat. Außerdem gibt es Filmvorführungen, Workshops und Konferenzen – natürlich alles rund um die Themen Surfen und Skaten. Mein persönliches Highlight: Die Shaping-Workshops, bei denen ihr euer eigenes Longboard oder Surfboard in Handarbeit bauen könnt.

Hawaii-Feeling: Surf and Skate Festival in Köln

Wie bringt ihr Hawaii-Feeling in euren Alltag? Was sind eure Tipps gegen Fernweh?

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12 Antworten auf “Aloha all Day every Day: Mehr Hawaii-Feeling im Alltag

  • Andy

    Du bist echt Fernweh geplagt. Ich bin echt gespannt, wie ich jemals wieder in einen geordneten Tagesablauf zurück kehren soll. Flip Flops und Tank Tops sind schön und gut – aber ein Strand ist doch irgendwie nicht zu ersetzen. Da helfen auch keine Stadtstrände oder sonst was. Meer ist Meer. Und Meer ist un-fakebar. Leider. Aber ich werde deine Tipps mal austesten, wenn ich wieder in der grauen Tristesse bin!

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    • Franzi

      Gute Frage…bei mir hat das nach meiner langen Reise schon eine Weile gedauert. Erstmal war ich total happy, wieder daheim zu sein. Eigenes Zimmer, viele Klamotten, Freunde wieder sehen – das war schon wahnsinnig schön. Aber als dann nach zwei, drei Wochen der Alltag wieder eingekehrt ist, war es wirklich ein Alptraum 🙁 . Für mich ist das Meer auch nicht zu ersetzen – deshalb muss ich wohl doch irgendwann auswandern. LG Franzi

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    • Franzi

      Also die von Apollo sind schon recht gut für den Einstieg. Ziemlich groß und stabil, total easy zu handhaben. Kosten so um die 150 Euro, aber die Anschaffung lohnt sich 🙂

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  • Mario

    Ihr habt aber auch so ein Glück in München, dass ihr gleich so viele stehende Wellen habt. Echt beneidenswert. Das mit dem Riversurfen würde ich ja soo gerne auch mal ausprobieren. Kann man da einfach so hingehen? LG Mario

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    • Franzi

      Ja, München ist da wirklich Luxus. Also zum Eisbach sollte man nur als erfahrener (Fluss-)Surfer gehen. Aber hinter der bekannten Eisbach-Welle gibt es noch eine zweite, da surfen auch weniger geübte. Für den Einstieg ist aber die Welle bei der Floßlände am besten, die liegt direkt beim Campingplatz-Eingang. LG Franzi

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  • Myriam

    Hi,

    ich muss noch irgendwo mein Hawaii-Hemd rumliegen haben. … Hmm gleich mal suchen gehen. 🙂
    Bei uns ist gerade ein Wasserfest in Leipzig und von daher ist es wie ein bisschen Urlaub. 🙂 Ich trage übrigens meinen Schmuck, den ich mir auf Kuba gekauft habe, um noch ein bisschen Kuba Feeling zu haben. Aber ich sollte mal mit dem Longboard zur Arbeit „fahren“, die Gesichter der Kollegen wäre es mir wert.

    LG Myriam

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    • Franzi

      Hihi, so eines hatte ich noch nie – brauche ich dringend auch :-). In München war die letzten Wochen auch Urlaubsstimmung angesagt. Isarstrände, Beachbars, Festivals, so könnte es gerne weitergehen. Ich trage auch gerne meinen Schmuck aus Südostasien, da stecken so viele schöne Erinnerungen drin. LG Franzi

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    • Franzi

      Vielen Dank, lieber Michael 🙂 . Auf Wassersport hab ich immer Lust – am Samstag geht`s erstmal zum Wakeboarden. Liebe Grüße, Franzi

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