| Zuletzt überarbeitet am 27. Oktober 2026 |
Ein beleuchtetes Riesenrad, alte Lagerhallen, thailändisches Essen und direkt daneben der Chao Phraya: Das Asiatique The Riverfront verbindet gleich mehrere Dinge, die einen schönen Abend in Bangkok ausmachen. Ihr könnt am Wasser spazieren, durch kleine Geschäfte stöbern, euch durch die Essensstände probieren oder eine Show besuchen. Inzwischen gehören auch aufwendige Erlebnisattraktionen zum Gelände. Für mich passt das Asiatique besonders gut an einen Abend, an dem ihr euch nicht zwischen Essen, Shopping und Unterhaltung entscheiden möchtet. Hier zeige ich euch alle Highlights und verrate euch, ob sich der Besuch lohnt.
Werbehinweis: Alle mit einem Sternchen* gekennzeichneten Links in diesem Post sind Affiliate-Links. Wenn ihr etwas über meinen Affiliate-Link kauft oder bucht, erhalte ich eine kleine Provision. Für euch ändert sich dabei aber nichts und es fallen auch keine Gebühren oder Ähnliches an.
10 spannende Fakten über das Asiatique The Riverfront
- Das Asiatique liegt direkt am Chao Phraya im Bangkoker Stadtteil Bang Kho Laem.
- Das Gelände wurde früher als Hafen- und Lagerareal der East Asiatic Company genutzt.
- Seit 2012 dient es als Einkaufs-, Gastronomie- und Unterhaltungsviertel.
- Die historischen Lagerhallen prägen bis heute das Erscheinungsbild.
- Der Eintritt auf das Gelände ist kostenlos.
- Das Riesenrad Asiatique Sky* ist rund 60 Meter hoch.
- Ein kostenloses Shuttleboot verbindet das Gelände mit dem Sathorn Pier.
- Neben Marktständen gibt es Restaurants, Bars und einen Supermarkt.
- Das bekannte Calypso Cabaret* hat hier seine Bühne.
- Mit Jurassic World: The Experience* erwartet euch inzwischen auch eine Dinosaurier-Erlebniswelt.
Bangkok Sehenswürdigkeiten: Tipps für den ersten Besuch in der Stadt der Engel

Jim Thompson House: Eine Oase der Ruhe – mitten in Bangkok
Was ist das Asiatique The Riverfront?
Das Asiatique The Riverfront ist eine Mischung aus Nachtmarkt, Einkaufsviertel und Freizeitgelände. Zwischen den ehemaligen Lagerhallen liegen Geschäfte, Essensstände und Restaurants. Zum Fluss hin öffnet sich das Areal zu einer Promenade mit Blick auf vorbeifahrende Boote.
Dabei wirkt das Asiatique aufgeräumter und stärker geplant als viele klassische Straßenmärkte in Bangkok. Die Wege sind vergleichsweise übersichtlich, und ihr könnt euren Besuch unkompliziert mit einem Restaurantbesuch oder einer gebuchten Attraktion verbinden.
Für einen günstigen Einkauf würde ich andere Märkte bevorzugen. Der Reiz liegt hier vor allem in der Kombination: ein bisschen bummeln, etwas essen, am Wasser sitzen und anschließend das beleuchtete Gelände erkunden.
Ihr braucht dafür kein festes Programm. Gleichzeitig lässt sich der Abend mit Riesenrad, Cabaret oder Dinosauriern problemlos ausbauen.
Die schönsten Sehenswürdigkeiten und Highlights im Asiatique
Zwischen den alten Lagerhallen und dem Fluss gibt es einiges zu entdecken – hier zeige ich euch die schönsten Ecken und Attraktionen im Asiatique.
1. Die Uferpromenade am Chao Phraya
Die Lage am Fluss ist für mich einer der wichtigsten Gründe für einen Besuch. An der Promenade könnt ihr die Lagerhallen hinter euch lassen und den Blick über den Chao Phraya schweifen lassen.
Tagsüber dominieren Boote, Gebäude und das geschäftige Treiben auf dem Wasser. Nach Einbruch der Dunkelheit kommen beleuchtete Ausflugsschiffe und die Lichter der umliegenden Hotels dazu.
Ich würde zuerst eine Runde am Ufer drehen, bevor ihr euch in die Geschäfte oder Restaurants verabschiedet. Rund um den Sonnenuntergang ist das Licht besonders schön. Wenn ihr fotografieren möchtet, lohnt es sich deshalb, schon am späten Nachmittag anzukommen.

Die 10 schönsten Tempel in Bangkok – alle Infos für euren Besuch
2. Das Riesenrad Asiatique Sky
Das Asiatique Sky* ist das bekannteste Wahrzeichen des Geländes. Mit seinen rund 60 Metern Höhe ist das Riesenrad schon von Weitem zu erkennen.
Während der Fahrt schaut ihr auf den Fluss, die Lagerhallen und die umliegende Stadt. Besonders reizvoll finde ich die Wahl zwischen Sonnenuntergang und Dunkelheit: Entweder erlebt ihr Bangkok im warmen Abendlicht oder als beleuchtete Großstadt.
Die Fahrt dauert ungefähr 20 Minuten. Es geht dabei eher um Aussicht und Atmosphäre als um Nervenkitzel.
Öffnungszeiten: täglich von 16 bis 24 Uhr.
Tickets: Das Standardticket für Gäste ab 120 Zentimetern Körpergröße kostet aktuell 600 Baht. Für Kinder unter 120 Zentimetern werden 300 Baht berechnet, für Personen ab 60 Jahren 400 Baht. Bei der direkten Onlinebuchung kommt eine Buchungsgebühr hinzu.

Grand Palace Bangkok – Tipps für euren Besuch im Königspalast
3. Der Markt zwischen den Lagerhallen
Beim Bummeln findet ihr Kleidung, Taschen, Schmuck, Accessoires, Dekoration und typische Thailand-Souvenirs. Dazwischen liegen kleinere Läden, die sich eher wie Boutiquen als klassische Marktstände anfühlen.
Das Angebot richtet sich deutlich an Tourist:innen. Entsprechend würde ich nicht davon ausgehen, dass jedes Produkt hier besonders günstig ist. Gerade bei Souvenirs lohnt sich ein Preisvergleich.
Trotzdem macht das Stöbern Spaß, weil ihr es gut mit dem restlichen Abend verbinden könnt. Ihr müsst euch nicht durch ein riesiges Marktgelände arbeiten, sondern könnt zwischendurch etwas trinken oder ans Wasser gehen.
Mein Tipp: Kauft nicht direkt am ersten Stand. Viele Produkte ähneln sich, und manchmal entdeckt ihr ein paar Gassen weiter eine schönere Variante.
4. Die historischen Lagerhallen und Hafenmotive
Auch zwischen den Attraktionen lohnt sich ein genauerer Blick. Die Lagerhallen, alten Hafenmotive und industriellen Gestaltungselemente erinnern an die frühere Nutzung des Areals.
Gerade dieser Hintergrund macht das Asiatique optisch interessanter als ein gewöhnliches Einkaufszentrum. Backsteinfassaden, Hallendächer und die Lage am Wasser ergeben schöne Fotomotive.
Ich würde beim Rundgang deshalb auch die Wege abseits des Riesenrads mitnehmen. Wer ausschließlich von einer Attraktion zur nächsten läuft, übersieht schnell die kleinen Details.
Für Fotos funktionieren die frühen Abendstunden besonders gut: Dann sind die Fassaden noch erkennbar, während nach und nach die Beleuchtung angeht.
5. Das Calypso Cabaret
Wenn ihr euren Abend mit einer Show verbinden möchtet, ist das Calypso Cabaret* eine bekannte Adresse. Euch erwarten aufwendige Kostüme, Tanz, Musik und wechselnde Bühnennummern mit internationalen Einflüssen.
Die Vorstellung dauert ungefähr 50 Minuten. Ihr könnt sie einzeln buchen oder mit einem Abendessen kombinieren.
Preisorientierung: Die reine Cabaretshow kostet aktuell 900 Baht. Ein Paket mit thailändischem Abendessen, klassischer Tanzvorführung und Cabaret liegt bei 1.400 Baht.
Ich würde zuerst die passende Vorstellung auswählen und anschließend den restlichen Abend darum planen. So bleibt genug Zeit zum Essen, ohne dass ihr kurz vor Showbeginn noch durch die Lagerhallen hetzen müsst.
6. Jurassic World: The Experience
Mit Jurassic World: The Experience* hat das Asiatique inzwischen eine zusätzliche Attraktion für Filmfans und Familien.
Ihr lauft durch nachgebaute Szenen und begegnet lebensgroßen, beweglichen Dinosauriern. Licht, Geräusche und Kulissen sollen euch das Gefühl geben, selbst Teil der Filmwelt zu sein.
Für den eigentlichen Rundgang könnt ihr etwa 45 bis 60 Minuten einplanen. Bei kleinen Kindern würde ich berücksichtigen, dass einzelne Szenen laut und durchaus einschüchternd sein können.
Öffnungszeiten: täglich von 11 bis 22 Uhr, letzter Einlass regulär um 21 Uhr.
Tickets: Erwachsene und Kinder ab elf Jahren zahlen werktags vor 16 Uhr ab 769 Baht, Kinder von drei bis zehn Jahren ab 579 Baht. Abends, am Wochenende und an Feiertagen gelten höhere Preise.
Bucht bei Interesse einen passenden Zeitslot vorab.
Essen im Asiatique: Foodcourt, Streetfood und Restaurants
Für euren Besuch würde ich auf jeden Fall Hunger mitbringen – beim Essen habt ihr im Asiatique ziemlich viel Auswahl.
Der Foodcourt und die Essensstände
Für einen unkomplizierten Abend würde ich zuerst die Foodbereiche anschauen. Rund um die Warehouses 1 und 2 werden verschiedene Restaurants und Streetfood-Angebote gebündelt.
Hier könnt ihr euch einen Überblick verschaffen, bevor ihr euch entscheidet. Das ist besonders praktisch, wenn ihr zu mehreren unterwegs seid und nicht alle das Gleiche essen möchten.
Je nach Stand findet ihr beispielsweise Nudel- und Reisgerichte, Gegrilltes, Snacks, Süßspeisen und kalte Getränke. Die konkrete Auswahl kann wechseln.
Ich würde lieber mehrere kleinere Portionen einplanen als direkt ein großes Menü zu bestellen. So bleibt noch Platz für einen Nachtisch oder etwas, das euch beim nächsten Rundgang ins Auge fällt.
Die Preise liegen definitiv über denen einfacher Straßenstände außerhalb der touristischen Viertel. Dafür bekommt ihr die Auswahl und das abendliche Unterhaltungsangebot direkt dazu.

Wat Pho Bangkok – Tipps für euren Besuch im Tempel
Die Restaurants direkt am Wasser
Wenn ihr länger sitzen und den Flussblick genießen möchtet, bieten sich die Restaurants an der Promenade an.
Das The Siam Tea Room verbindet thailändische Küche mit einem eleganten Gebäude am Wasser. Das Sirimahannop ist dagegen schon durch seine Kulisse auffällig: Restaurant und Bar befinden sich auf einem großen Dreimaster.
Beide Varianten passen eher zu einem geplanten Abendessen als zu einer günstigen Streetfood-Runde. Prüft deshalb vorher die Speisekarte und reserviert bei einem festen Wunschrestaurant, besonders am Wochenende.
Für Dinosaurierfans gibt es außerdem das thematisch gestaltete Fossil & Flame Restaurant bei Jurassic World.

Wat Arun Bangkok – Tipps für euren Besuch im Tempel
Öffnungszeiten, Eintritt und beste Besuchszeit
Das Asiatique The Riverfront ist grundsätzlich täglich von 11 bis 24 Uhr geöffnet. Geschäfte, Essensstände und Attraktionen haben allerdings eigene Betriebszeiten.
Für den klassischen Besuch mit Markt, Abendessen und beleuchtetem Riesenrad würde ich zwischen 17 und 18 Uhr ankommen. Dann könnt ihr das Gelände noch bei Tageslicht sehen und anschließend die Abendstimmung erleben.
Der Eintritt ist kostenlos. Ihr bezahlt nur für Einkäufe, Essen, Getränke und zusätzliche Attraktionen.
Plant ungefähr zwei bis drei Stunden ein. Mit Cabaret, Jurassic World oder einem längeren Abendessen kann daraus problemlos ein kompletter Abend werden.
Unter der Woche würde ich mit einem entspannteren Besuch rechnen als an stark besuchten Wochenendabenden. Bei Regen bieten die Hallen etwas Schutz, große Teile des Geländes liegen aber im Freien.
So kommt ihr zum Asiatique The Riverfront
An eurer Stelle würde ich die Anreise mit einer Bootsfahrt verbinden – ihr könnt das Asiatique aber auch direkt mit dem Taxi erreichen.
Mit BTS und kostenlosem Shuttleboot
Die schönste Anreise führt für mich über den Fluss. Fahrt mit der BTS Silom Line zur Station Saphan Taksin und folgt über Ausgang 2 dem Weg zum Sathorn Pier.
Von dort fährt ein kostenloses Shuttleboot zum Asiatique. Regulär verkehrt es zwischen 16 und 23:30 Uhr ungefähr alle 25 bis 30 Minuten.
Die Bootsfahrt selbst dauert nur etwa zehn bis 15 Minuten. Rechnet trotzdem Wartezeit ein, besonders am Abend und für die Rückfahrt.
Prüft vor Ort die letzte Abfahrt und verlasst euch nicht darauf, dass ihr nach einem Restaurantbesuch kurz vor Mitternacht noch ein Boot bekommt.
Mit Taxi oder Grab
Taxi und Grab bringen euch direkt zum Gelände. Das ist bequem, wenn eure Unterkunft nicht gut an die BTS angebunden ist.
Rund um die Charoen Krung Road kann der Verkehr am Abend allerdings zäh werden. Für die Rückfahrt können zudem Wartezeiten und höhere App-Preise entstehen.
Adresse: 2194 Charoen Krung Road, Wat Phraya Krai, Bang Kho Laem, Bangkok 10120.

Lumphini Park Bangkok – Tipps für euren Besuch bei den Waranen
Lohnt sich das Asiatique The Riverfront?
Ich würde das Asiatique vor allem für einen abwechslungsreichen Abend am Fluss einplanen. Die Kombination aus Essen, Markt, Promenade und Unterhaltung funktioniert auch dann, wenn ihr keine kostenpflichtige Attraktion besuchen möchtet.
Erwartet einen touristischen, gut organisierten Ausgehort. Wer hauptsächlich möglichst günstig einkaufen oder einen traditionellen Alltagsmarkt erleben möchte, findet anderswo passendere Adressen.
Für einen entspannten Abend mit mehreren Möglichkeiten ist das Asiatique dagegen eine schöne Ergänzung zu Tempeln, Shoppingmalls und Streetfood-Vierteln.
Hoteltipps: Die besten Unterkünfte in Bangkok
Zum Schluss möchte ich euch noch zwei Hotels vorstellen, in denen ich in Bangkok regelmäßig unterkomme und in denen ich mich bisher immer sehr wohl gefühlt habe:
Marriott Marquis Queen’s Park
Das Bangkok Marriott Marquis Queen’s Park* bietet 1388 Zimmern und Suiten im Herzen von Sukhumvit. Von hier aus erreicht ihr die Terminal 21 Mall, den BTS Skytrain und die MRT Metro in 10 Minuten zu Fuß. Direkt vor der Tür findet ihr unzählige Restaurants, Bars, Massagesalons und ein riesiges Angebot an Dienstleistungen und Beauty-Behandlungen.
Im Hotel selbst liebe ich besonders den schönen Außenpool mit gemütlichen Liegen, den Spa und das große, perfekt ausgestattete Fitnesscenter. In den modern eingerichteten Zimmern erwarten euch Hausschuhe, Bademäntel und hochwertige Pflegeprodukte. Außerdem stehen kostenloses Trinkwasser, Tee- und Kaffeezubehör sowie ein Wasserkocher zur Verfügung.

Erawan Museum Bangkok – Tipps für euren Besuch
FAQs zum Asiatique The Riverfront in Bangkok
Zum Schluss beantworte ich euch noch einige häufig gestellte Fragen rund um das Asiatique The Riverfront in Bangkok:
Nein, der Zugang zum Gelände ist kostenlos. Attraktionen, Shows, Essen und Einkäufe bezahlt ihr separat.
Ja, grundsätzlich täglich von 11 bis 24 Uhr. Einzelne Geschäfte und Attraktionen haben abweichende Zeiten.
Am späten Nachmittag und Abend. Zwischen 17 und 18 Uhr könnt ihr ankommen, den Sonnenuntergang mitnehmen und anschließend essen und bummeln.
Etwa zwei bis drei Stunden. Mit Show oder Erlebnisattraktion entsprechend länger.
Ja, das reguläre Asiatique-Shuttle zwischen Sathorn Pier und Asiatique ist kostenlos.
Ja, es gibt gebündelte Foodbereiche und zahlreiche Essensstände. Dazu kommen eigenständige Restaurants und Bars.
Ja. Vor allem im Foodcourt habe ich einige Optionen gefunden.
Eine Vorabbuchung ist möglich, Tickets werden aber auch vor Ort verkauft. Vergleicht den Gesamtpreis inklusive möglicher Gebühren.
Ja, besonders durch das Riesenrad und die Erlebnisangebote. Bei Jurassic World sollten Eltern die lauten Effekte berücksichtigen.
Grundsätzlich ja. Da viele Wege und die Promenade draußen liegen, würde ich einen kleinen Regenschirm mitnehmen.









