Zuletzt überarbeitet am 20. Januar 2026 von Franzi

|Werbung| Ihr Lieben, heute gibt es mal wieder eine kleine Premiere auf dem Blog: Ich möchte euch von der ersten Radreise meines Lebens erzählen. Von der schönen blauen Donau, gemütlichen Gasthäusern und kleinen Dörfern. Drei Tage waren wir auf dem Donauradweg von Passau nach Linz unterwegs. Eigentlich ein kurzer Trip – für mich war er aber lang genug, um mit Sicherheit sagen zu können: Das war garantiert nicht meine letzte Radreise.


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Was ihr über den Donauradweg wissen solltet

Der Donauradweg ist rund 2.850 Kilometer lang und führt vom Ursprung der Donau bis zu ihrer Mündung ins Schwarze Meer. Dabei schlängelt sich der Radfernweg durch Deutschland, Österreich, die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien und Rumänien.

Vor allem wegen der schönen und abwechslungsreichen Landschaften ist der Donauradweg bei Radreisenden aus aller Welt so beliebt: Zu den Highlights gehören zum Beispiel mehrere Gebirge, Burgen, Klöster, bekannte Städte und historische Bauwerke.

Donauradweg: Oberösterreich mit dem Fahrrad entlang der Donau entdecken
Der Donauradweg ist rund 2.850 Kilometer lang und führt vom Ursprung der Donau bis ins Schwarze Meer

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Unsere Reise auf dem Donauradweg von Passau nach Linz

Als Radreise-Neulinge haben wir uns für eine relativ leichte und kurze Strecke entschieden, die ziemlich gut für den Einstieg ist: Von Passau an der Deutsch-Österreichischen Grenze ging es für drei Tage durch Oberösterreich bis nach Linz.

Die Radtour lässt sich im Vorfeld ganz einfach organisieren. Hier findet ihr zum Beispiel verschiedene Packages mit Gepäcktransport, Unterkünften und auf Wunsch noch weiteren Extras. Dabei könnt ihr eine Tour ganz individuell auf eure Wünsche zuschneiden – wenn ihr beispielsweise sportlich, gemütlich oder kulinarisch unterwegs sein möchtet.

Nachdem wir unsere Räder in Passau in Empfang genommen und eine kurze Einweisung zu Rad und Strecke bekommen hatten, ging es auch gleich los. Leider aber nicht so, wie wir uns das Ganze vorgestellt hatten: Nur fünf Minuten nach dem Start begann es in Strömen zu regnen, sodass wir innerhalb kürzester Zeit trotz Regenklamotten klatschnass waren. Also radelten wir erstmal zurück in die Innenstadt – die Räder wurden abgesperrt und eine Tasse heißer Tee im Café bestellt.

Unsere Reise sahen wir schon den Bach runtergehen, weil das Wetter für das ganze Wochenende durchwachsen vorhergesagt war. Aber dann passierte doch ein kleines Wunder: Innerhalb von Minuten verzogen sich die Wolken, die Sonne schien und der Himmel leuchtete strahlend blau. Unsere Motivation hat sich dann auch ziemlich schnell wieder blicken lassen, sodass wir mit eineinhalb Stunden Verspätung in Richtung Kramesau starten konnten.

Donauradweg: Oberösterreich mit dem Fahrrad entlang der Donau entdecken - Passau
Blauer Himmel über Passau: Innerhalb von Minuten nach der Regendusche verzogen sich die schwarzen Wolken
Donauradweg: Oberösterreich mit dem Fahrrad entlang der Donau entdecken
Bei strahlendem Sonnenschein unterwegs auf dem Donauradweg – einfach ein perfektes Wochenende
Donauradweg: Oberösterreich mit dem Fahrrad entlang der Donau entdecken
Unterwegs haben wir immer wieder angehalten und den Blick über das glitzernde Wasser schweifen lassen

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Etappe eins auf dem Donauradweg: Von Passau nach Kramesau

Rund zweieinhalb Stunden dauerte unsere erste Etappe und die schöne Landschaft entlang der Donau hat uns schnell für die anfänglichen Strapazen entschädigt. Der Weg war perfekt ausgebaut, die Sonne schien uns ins Gesicht und das Wasser funkelte in tausend verschiedenen Blautönen. Genau so hatten wir uns die Radreise vorgestellt.

Unser erstes Ziel: Der Gasthof Luger* in Kramesau. Das gemütliche Hotel liegt direkt am Donaustrand – wenn es ein paar Grad mehr gehabt hätte, wären wir mit Sicherheit auch ins Wasser gesprungen. Stattdessen haben wir uns direkt in den schönen Wellnessbereich verzogen. Nach dem Regenguss am Anfang unserer Reise hat die Sauna so richtig gut getan. Abends gab es dann noch ein leckeres Drei-Gänge-Menü mit regionalen Produkten – der perfekte Abschluss für den ersten Tag.

Donauradweg: Oberösterreich mit dem Fahrrad entlang der Donau entdecken
Auf dem Donauradweg ändert sich die Landschaft ständig, sodass es euch garantiert nicht langweilig wird
Donauradweg: Oberösterreich mit dem Fahrrad entlang der Donau entdecken - Kühe
Ein paar glückliche Kühe haben wir auch getroffen – die mussten natürlich direkt für ein Foto herhalten

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Etappe zwei auf dem Donauradweg: Von Kramesau nach Aschach

Am nächsten Morgen stand erstmal ein Abstecher nach Engelhartszell auf dem Programm. Besonders gut haben uns hier die verwinkelten kleinen Gassen und die schöne Stiftskirche gefallen. Sie gehört zu den beeindruckendsten und stilistisch reinsten Rokoko-Kirchen in Österreich und wurde 1754 bis 1764 erbaut. Wer möchte, kann von Engelhartszell aus auch eine Donauschifffahrt unternehmen.

Weiter ging es dann mit dem Rad nach Schlögen, wo uns eines der schönsten Highlights unserer Reise erwartete: Der Schlögener Donaublick. Von hier aus habt ihr einen atemberaubenden Blick auf die Schlögener Schlinge – eine Flussschlinge zwischen Stromkilometer 2180,5 und 2186,5. 

Der Aussichtspunkt ist über eine kleine Wanderung (hin und zurück ca. eine Stunde) gut zu Fuß erreichbar – los geht es neben dem Hotel Donauschlinge*. Das Hotel kann ich euch für ein Mittagessen nach der Wanderung empfehlen – wir haben dort wirklich sehr lecker gegessen.

Nach unserem kleinen Wanderausflug hatten wir noch rund zwei Stunden Fahrzeit auf dem Donauradweg vor uns. Die Zeit verging aber wie im Flug, weil Radweg und Landschaft gefühlt mit jedem Kilometer ein bisschen schöner und idyllischer wurden. Weit weg von Lärm und Straßen ging es direkt am Fluss entlang – vorbei an kleinen Seen und Naturschutzgebieten, wo wir Enten, Schwäne und andere Vögel beobachten konnten.

In Aschach angekommen gönnten wir uns erstmal eine kleine Verschnaufpause – die Aschacher Donaugastgärten sind dafür prädestiniert. Hier sitzt ihr in kleinen Biergärten direkt am Wasser. Wir haben uns ein leckeres Eis im Café Weltzer schmecken lassen.

Unsere Unterkunft für die zweite Nacht – der Gasthof Sonne* – lag auch nur einen Steinwurf von der Donau entfernt. Besonders überrascht hat uns hier das Abendessen: Die Speisen im traditionellen Gasthaus waren ausgeklügelt und wahnsinnig lecker – auch als Vegetarier hatte ich eine große Auswahl.

Donauradweg: Oberösterreich mit dem Fahrrad entlang der Donau entdecken - Engelhartszell
In Engelhartszell haben uns besonders die verwinkelten kleinen Gassen und die schöne Stiftskirche gefallen
Donauradweg: Oberösterreich mit dem Fahrrad entlang der Donau entdecken - Schlögener Donaublick auf die Donauschlinge
Der Schlögener Donaublick bietet einen atemberaubenden Blick auf die Schlögener Schlinge
Donauradweg: Oberösterreich mit dem Fahrrad entlang der Donau entdecken - Schlögener Donaublick auf die Donauschlinge
Der Aussichtspunkt ist über eine kleine Wanderung (hin und zurück ca. eine Stunde) gut zu Fuß erreichbar
Donauradweg: Oberösterreich mit dem Fahrrad entlang der Donau entdecken - Eis im Café Welzer
In Aschach angekommen haben wir uns ein leckeres Eis im Café Weltzer schmecken lassen

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Eine kurze Wellnessauszeit im Curhaus Bad Mühllacken

Nach zwei Tagen Radeln stand am dritten Tag eine kleine Wellnessauszeit auf dem Programm. Wenn ihr selbst einmal auf dem Donauradweg unterwegs seid, kann ich euch dafür das Curhaus Bad Mühllacken wärmstens empfehlen.

Hier ist man auf Basis der traditionellen europäischen Medizin auf den Bereich bewusste Ernährung und Fasten spezialisiert. Sowohl für Hausgäste als auch für Tagesgäste gibt es außerdem eine große Auswahl an Anwendungen. Ich durfte eine entspannende Kräuterstempelmassage genießen. Anschließend gab es noch leckeren Tee und hausgemachten Kuchen.

Donauradweg: Oberösterreich mit dem Fahrrad entlang der Donau entdecken - Curhaus Bad Mühllacken
Nach der entspannenden Kräuterstempelmassage gab es noch ein Kännchen Tee und leckeren Kuchen

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Etappe drei auf dem Donauradweg: Von Aschach nach Linz

Nach unserem kleinen Wellness-Abstecher ging es auch schon weiter nach Linz. Der Weg führte uns entlang der Feldkirchner Badeseen, wo wir natürlich einen kleinen Stopp einlegen mussten. Vier Badeseen gibt es hier – inklusive Wasserski- und Wakeboardanlage.

Ein richtiges Highlight sind auch die schönen Seerestaurants. Wir haben uns im Thalhammers ein leckeres Mittagessen auf der Sonnenterrasse schmecken lassen. Eine andere bekannte Adresse ist das Restaurant Jetlake.

Nach den Badeseen hatten wir nur noch rund eineinhalb Stunden bis nach Linz. Zum Abschluss unserer Reise auf dem Donauradweg stand hier noch eine Hafenrundfahrt auf dem Design-Schiff MS Linzerin auf dem Programm.

Auf der 100-minütigen Schifffahrt sollen Besucher Kultur, Industrie und Natur in und um Linz besser kennenlernen. Dafür ging es zuerst auf die „Kulturmeile“, auf der einige futuristische Gebäude gelegen sind – zum Beispiel das Lentos Kunstmuseum, das Brucknerhaus und das Ars Electronica Center.

Im Linzer Hafenviertel führte die Fahrt vorbei am Winter-, Handels-, Tank- und voestalpine-Hafen. Außerdem machte der Kapitän einen Abstecher in die ÖSWAG-Werft. Besonders gut hat uns hier der Mural Harbor gefallen: Eine riesige Outdoor-Galerie mit Werken von heimischen und internationalen Graffiti Künstlern. Last but not least erlebten wir Linz auf der Schifffahrt auch von seiner natürlichen Seite – mit weiten Grünflächen und Naturschutzgebieten rund um das Stadtgebiet.

Donauradweg: Oberösterreich mit dem Fahrrad entlang der Donau entdecken - Feldkirchner Badeseen Restaurant Thalhammers
Im Thalhammers haben wir uns ein leckeres Mittagessen auf der Sonnenterrasse schmecken lassen
Donauradweg: Oberösterreich mit dem Fahrrad entlang der Donau entdecken - Feldkirchner Badeseen Restaurant Thalhammers
Der Ausblick vom Restaurant: Hier hätte ich stundenlang sitzen und aufs Wasser schauen können
Donauradweg: Oberösterreich mit dem Fahrrad entlang der Donau entdecken - Donauschifffahrt MS Linzerin Linz - Mural Harbor
Hafenrundfahrt mit der MS Linzerin: Besonders gut haben uns die vielen bunten Graffitis gefallen
Donauradweg: Oberösterreich mit dem Fahrrad entlang der Donau entdecken - Donauschifffahrt MS Linzerin Linz - Mural Harbor
Die Graffitis am Mural Harbor sind über die Landesgrenzen bekannt und ziehen internationale Künstler an
Donauradweg: Oberösterreich mit dem Fahrrad entlang der Donau entdecken - Donauschifffahrt MS Linzerin Linz
Am letzten Tag unserer Radreise hat sich das Wetter noch einmal von seiner besten Seite gezeigt

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Ein kleines Fazit zu meiner ersten Radreise auf dem Donauradweg

Obwohl wir nur drei Tage unterwegs waren, hat mich die Reise auf dem Donauradweg wirklich begeistert. Ich könnte euch auf Anhieb viele Gründe nennen, warum ihr es selbst einmal mit einer Radreise versuchen solltet: Da wären zum Beispiel der sportliche Aspekt, die Entschleunigung, der Umweltschutz und die Flexibilität.

Ehrlich gesagt hätte ich mir diese Art zu Reisen niemals so vielseitig und entspannend vorgestellt. Das nächste Mal möchte ich auf jeden Fall länger unterwegs sein und dann auch bis nach Wien oder sogar viel weiter radeln. Leider steht jetzt erstmal der Winter vor der Tür, aber im Frühjahr schwinge ich mich garantiert bald wieder aufs Rad.

Donauradweg: Oberösterreich mit dem Fahrrad entlang der Donau entdecken - Feldkirchner Badeseen Restaurant Thalhammers

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10 häufig gestellte Fragen rund um den Donauradweg

1. Was ist der Donauradweg und wo verläuft er?
Der Donauradweg ist einer der bekanntesten Fernradwege Europas. Er folgt dem Lauf der Donau von Deutschland über Österreich bis nach Ungarn und darüber hinaus. Besonders beliebt ist die Strecke zwischen Passau und Wien.

2. Wie lang ist der Donauradweg?
Der komplette Donauradweg ist mehrere tausend Kilometer lang. Der klassische Abschnitt von Passau nach Wien misst rund 300 Kilometer und wird häufig in 4 bis 6 Tagen gefahren, je nach Tagesetappen und persönlichem Tempo.

3. Für wen eignet sich der Donauradweg?
Der Donauradweg eignet sich für Einsteiger:innen, Genussradler:innen und Familien. Die Strecke ist überwiegend flach, sehr gut ausgeschildert und führt größtenteils abseits vom Autoverkehr.

4. Wann ist die beste Reisezeit für den Donauradweg?
Die beste Zeit liegt zwischen Mai und September. Frühling und Herbst sind besonders angenehm, da es nicht zu heiß ist und weniger los ist. Im Hochsommer kann es stellenweise sehr warm werden.

5. Wie anspruchsvoll ist der Donauradweg?
Der Donauradweg gilt als leicht bis moderat. Größere Steigungen gibt es kaum. Der Fokus liegt klar auf entspanntem Radfahren, Naturerlebnis und Kultur entlang der Strecke.

6. Welche Highlights liegen entlang des Donauradwegs?
Zu den Highlights zählen historische Städte, Weinregionen und Naturlandschaften. Besonders bekannt sind die Wachau, die Schlögener Schlinge sowie Städte wie Passau, Linz und Wien.

7. Braucht man ein spezielles Fahrrad für den Donauradweg?
Ein Trekkingrad oder ein gut gewartetes Tourenrad reicht völlig aus. Auch E-Bikes sind sehr beliebt, da die Strecke bestens dafür geeignet ist. Rennräder sind möglich, aber nicht immer ideal wegen wechselnder Untergründe.

8. Wie ist die Infrastruktur entlang des Donauradwegs?
Die Infrastruktur ist sehr gut. Entlang der Strecke gibt es zahlreiche Unterkünfte, Radverleihe, Reparaturstationen, Cafés und Restaurants. Viele Betriebe sind speziell auf Radreisende eingestellt.

9. Kann man einzelne Etappen abkürzen oder überspringen?
Ja, das ist problemlos möglich. Entlang des Donauradwegs verkehren regelmäßig Züge und Schiffe, die Fahrräder mitnehmen. So lassen sich Etappen flexibel anpassen oder bei schlechtem Wetter verkürzen.

10. Ist der Donauradweg auch für Mehrtagestouren mit Gepäck geeignet?
Ja, der Donauradweg ist ideal für Mehrtagestouren. Viele Radreisende nutzen Gepäcktransfer-Services oder packen leicht, da die Etappen gut planbar und die Übernachtungsmöglichkeiten dicht verteilt sind.

Offenlegung: Zu dieser Reise wurde ich von Donau Oberösterreich Tourismus eingeladen. Weitere Infos zum Donauradweg findet ihr auf der offiziellen Webseite der Region.