Nebelwald und Supertrees: Die Gardens by the Bay in Singapur

Eine Reise nach Singapur fühlt sich immer ein bisschen an, als wäre man zwölf Stunden vorher nicht nur in ein Flugzeug sondern auch in eine Zeitmaschine gestiegen. Seit meinem ersten Besuch vor rund zehn Jahren hat sich die Stadt komplett verändert und gefühlt gibt es jedes Mal ein neues Highlight, wenn ich wieder ein Layover in Singapur verbringen darf. Heute möchte ich euch einen ganz besonderen Lieblingsort in der Future City zeigen: Die berühmten Gardens by the Bay.


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Gardens by the Bay: “Discover a world of wonders”

Die Gardens by the Bay gehören nicht nur zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Singapur sondern gelten auch als eine der spektakulärsten Gartenwelten der Erde. Futuristische Riesengewächshäuser, ein 50 Meter hoher Indoor-Wasserfall, 130.000 verschiedene Pflanzenarten und natürlich die bunt leuchtenden Supertrees. Mit einer Pflanzenwelt aus allen Ecken der Welt gibt es in dem mehr als 100 Hektar großen Parkgelände so viel zu entdecken.

Die Gärten sind entweder über die Helixbrücke in Richtung ArtScience Museum und weiter entlang der Uferpromenade erreichbar oder vom Marina Bay Sands Hotel über die Lions-Brücke auf Ebene 6, die über die Drachenbrücke mit den Gärten an der Bucht verbunden ist.

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Supertrees Gardens by the Bay

Die Supertrees zählen zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Singapur

Gardens by the Bay: Sehenswürdigkeiten, Highlights und Eintrittspreise - Ausblick Singapore Flyer

Die Gardens by the Bay bieten tolle Ausblicke auf die Skyline von Singapur

Gardens by the Bay: Die schönsten Sehenswürdigkeiten

Zu den Highlights der Gardens by the Bay gehören natürlich die Supertrees, die wohl jeder von uns schon irgendwann einmal auf Fotos oder im Fernsehen gesehen hat. Die stählernen Riesenbäume im futuristischen Design sind üppig bewachsen und in der Dunkelheit leuchten sie in tausend Farben. Einen tollen Blick auf die Supertrees habt ihr vom 22 Meter hohen OCBC Skyway. Die Fußgängerbrücke verbindet die Superbäume und wenn die Nacht hereinbricht, werden sie mit einer Licht- und Tonshow um 19:45 Uhr und um 20:45 Uhr zum Leben erweckt.

In den Gärten gibt es aber noch viel mehr zu sehen und ihr könnt locker einen ganzen oder auch mehrere Tage im Park verbringen, ohne euch auch nur eine Sekunde zu langweilen.

Flower Dome: Der Botanische Garten

Unter der gläsernen Kuppel können Besucher zwischen tausendjährigen Olivenbäumen und ungewöhnlichen Affenbrotbäumen spazieren. Die Pflanzen stammen aus dem kühlen, trockenen Mittelmeerraum und aus subtropischen Regionen. Alle paar Monate wechselt hier das Thema – bei meinem letzten Besuch war es beispielsweise gerade die Tulpenblüte in Holland. Für uns Europäer erscheinen die meisten der Pflanzen nicht wirklich exotisch. Trotzdem ist der Botanische Garten wunderschön anzusehen und die Architektur unheimlich beeindrucken.

Gardens by the Bay: Sehenswürdigkeiten, Highlights und Eintrittspreise - Flower Dome Holland Ausstellung

Botanischer Garten und Architekturhimmel: Das ist der Flower Dome

Flower Dome Gardens by the Bay

Tulpenblüte in Holland – die Themen im Flower Dome wechseln immer wieder

Cloud Forest: Die Wolkenwand

Auf einem spektakulären Skywalk wandeln Besucher hier inmitten von Orchideen, Kannenpflanzen und Farnen aus der kühl-feuchten tropischen Bergregion. Ein Highlight ist der 30 Meter hohe Wasserfall, der von einem 35 Meter hohen, künstlich angelegten Berg donnert. Am Fuß des Wasserfalls entsteht ein erfrischender Nebelwald, der eine schöne Abkühlung von der Hitze der Stadt bietet. Vom Skywalk aus habt ihr einen atemberaubenden Blick auf die Supertrees und die Skyline der Stadt. Mein Tipp: Plant euren Besuch am späten Nachmittag, sodass ihr vom Cloud Forest aus den Sonnenuntergang beobachten könnt.

Gardens by the Bay: Sehenswürdigkeiten, Highlights und Eintrittspreise - Cloud Forest Skywalk

Der Skywalk im Cloud Forest bietet tolle Ausblicke auf die Skyline

Gardens by the Bay: Sehenswürdigkeiten, Highlights und Eintrittspreise - Cloud Forest Wasserfall

30 Meter. Im Cloud Forest rauscht der weltgrößte Indoor-Wasserfall

Heritage Gardens: Das historische Erbe

Hier geht es auf Erkundungstour, um herauszufinden, wie Pflanzen in der Kultur der wichtigsten ethnischen Gruppen Singapurs eine Rolle spielen und welche historische Bedeutung sie für das koloniale Erbe des Stadtstaates haben.

World of Plants: Die Pflanzenwelt des Regenwalds

Besucher tauchen hier in einen fantastischen Regenwald ein. Mit einem subtropischen Fokus erstreckt sich die Pflanzensammlung über sechs Themengärten.

Dragonfly Lake: Der Libellensee

Hier erfahrt ihr, welche Rolle der Dragonfly-See bei der Unterstützung des Ökosystems und der Nachhaltigkeit der Gardens by the Bay spielt. Während dem Spaziergang auf der 440 Meter langen Promenade rund um den See gibt es mit etwas Glück auch Krokodile zu sehen.

Far East Organization Childrens’s Garden: Das Kinderland

Dieser Teil der Gardens by the Bay wurde speziell für die Kleinen gestaltet. Hier erklimmen sie spannende Baumhäuser, und klettern über Hängebrücken und Spinnennetze, um die Natur in Singapur zu erleben. Wer möchte, kann sich ein Bad im warmen Wasser gönnen – natürlich inklusive der neuesten Wasserspielzeuge.

Sun Pavilion: Der Sonnenpavillon

Im Sonnenpavillon erwartet euch ein einzigartiges Wüstenerlebnis mit spektakulären mexikanischen Säulenkakteen, großen saftigen Euphorbien und brasilianischen Cerrado-Pflanzen.

Weitere Gärten in den Gardens by the Bay

Rund um das Zentrum Supertree Grove sind noch weitere Gärten gestaltet. Zum Beispiel ein chinesischer, ein indischer oder ein malaysischer Garten. Sie können kostenlos besucht werden.

Die Gärten bieten immer wieder tolle Blicke auf das Marina Bay Sands

Cafés und Restaurants in den Gardens by the Bay

Natürlich gibt es in den Gardens by the Bay auch viele schöne Restaurants, Bars und Cafés. Hier eine kleine Auswahl, falls ihr während eurem Besuch Hunger bekommt oder einfach nur eine Pause braucht.

Restaurant Pollen Street Social: Das Restaurant bietet kulinarische Genüsse der britischen und asiatischen Küche unter Leitung des Londoner Küchenchefs Jason Atheron, der bereits mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Das Restaurant befindet sich in der kühlen Atmosphäre der Blumenkuppel inmitten exotischer Blumen und Pflanzen aus aller Welt.

Majestic Bay Seafood Restaurant: Lasst euch mit frischen Meeresfrüchten, chinesischer und lokaler Küche sowie einem herrlichen Blick auf die Marina Bay verwöhnen.

Supertree Dining: Eine Art Foodcourt, in dem jeder das Richtige findet. Wählt aus lokalen und internationalen Köstlichkeiten im Bay Leaf Indian Curry House, im Hill Street Coffee Shop, im Oriental Western & Bistro, im Peach Garden Noodle House und im Texas Chicken.

IndoChine: Westlich und asiatisch inspirierte Häppchen mit einzigartigen Cocktails sorgen für maximale Entspannug – 50 Meter über dem höchsten Supertree.

Satay by the Bay: Genießt erschwingliche lokale Köstlichkeiten in einem Garten am Wasser.

Children’s Garden Café: Hier können Eltern Snacks und Drinks genießen während die Kids im fernöstlichen Kindergarten spielen.

Bakerzin: Leckere französische Kuchen, Gebäck und selbstgemachte Brote gibt es im Bakerzin.

Conservatory Café: Sagenhaft leckeres Eis, Snacks und kalte Getränke für eine Pause zwischendurch.

Aussicht auf das Marina Bay Sands Hotel vom Cloud Forest Skywalk

Eintrittspreise in den Gardens by the Bay

Eintritt kosten nur die zwei Gewächshäuser Flower Dome und Cloud Forest sowie der OCBC Skyway in der Supertree Grove. Das Kombiticket für Flower Dome und Cloud Forest kostet 28 SGD (ca. 18 Euro – beide Attraktionen können nur in Kombination besucht werden). Der OCBC Skyeay ist zwischen von 9 bis 21 Uhr geöffnet, das Ticket kostet 8 SGD (ca. 5 EUR).

Eintritt kosten in den Gärten nur der Flower Dome und der Cloud Forest

Gardens by the Bay: DAS Singapur Highlight

Singapurs weltberühmte Parkanlage ist Träger zahlreicher international renommierter Auszeichnungen: Unter anderen ist der Flower Dome das weltweit größte Gewächshaus und die Gesamtanlage trägt den RIBA Lubetkin Preis des Royal Institute of British Architects. Daneben wurden die Gardens by the Bay bereits mit vielen weiteren Architektur- und Designpreisen ausgezeichnet. Einige Sehenswürdigkeiten in den Gardens by the Bay sind sowohl im Guinessbuch der Weltrekorde 2015 zu finden als auch auf der Liste der Preisträger der 20th Annual Themed Entertainment Association.

Für mich sind die Gardens by the Bay und ihre Sehenswürdigkeiten DAS Singapur Highlight und ich kann euch einen Besuch während eurer nächsten Reise nur ans Herz legen. Auch wenn ihr nur ein Layover in der Stadt verbringt und die Qual der Wahl habt: Etwas derartiges findet ihr aktuell nirgends auf der Welt – also nutzt unbedingt die Gelegenheit. Mehr Informationen rund um die Gardens by the Bay findet ihr auf der offiziellen Webseite des Tourismusverbands.

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Gardens by the Bay: Sehenswürdigkeiten, Highlights und Eintrittspreise - Cloud Forest Kuppel von außen

3 Antworten auf “Nebelwald und Supertrees: Die Gardens by the Bay in Singapur

  • Step

    Ja, Gardens by the bay – der erste Or der Welt wo wir schon im 22. Jahrhundert sind….ich bin normal kein Fan von künstlichen Amusement Parks und dgl aber was Singapur da abzieht ist far beyond that…..

    Antworten
    • Franzi

      Hi Step,
      das sehe ich genauso. Dachte vor allem beim Flower Dome und dem Cloud Forest erst an so eine typische Tourifalle – aber es war wirklich spektakulär.
      Wo bist du gerade so unterwegs?
      Liebe Grüße
      Franzi

      Antworten
      • Step

        Quer durch Europa…..ich fliege nur noch privat Langstrecke….so nette Layovers wie ihr von denen du immer wieder berichtest haben wir leider nicht….wir bleiben sogar bei so langen Strecken wie LAX oder NRT nur 24 Stunden vor Ort….da kann man genau nichts unternehmen und ist nachher fertig. Und da habe ich lieber halbe Tage in Oslo, Stockholm, Krakau, London, Tel Aviv, Paris, Hamburg, Berlin etc etc die kann ich da eigentlich mehr genießen. Und privat bin ich heuer schon sehr viel gereist, 5 Wochen durch Westafrika (São Tome, Togo, Benin, Ghana) und Marokko , dann Albanien, Irland…bald eine Woche Radtour nach Schweden, im August nach Montenegro und Ende September zum Indian Summer nach Kanada. Wie du siehst, mir wird nicht fad 🙂 Bin gespannt, wann sich unsere Wege dann wirklich mal kreuzen, wäre irgendwie schon langsam fällig :)) Wünsch dir schöne Pfingsten

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