| Zuletzt überarbeitet am 4. November 2026 |

Zwischen chinesischen Schriftzeichen und dampfenden Garküchen schieben sich Tuk-Tuks durch den Verkehr. In den Schaufenstern der Goldgeschäfte glänzen schwere Halsketten, während ein paar Straßen weiter Räucherstäbchen vor einem Tempel glimmen. Willkommen in Chinatown Bangkok, einem der spannendsten Viertel der thailändischen Hauptstadt. Rund um die Yaowarat Road könnt ihr euch durch die thailändisch-chinesische Küche probieren und dabei ein Stück Bangkok kennenlernen, das vom Handel und der Geschichte seiner Einwanderer geprägt ist.


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Chinatown Bangkok: Wo liegt das Viertel eigentlich?

Chinatown liegt am östlichen Ufer des Chao Phraya, überwiegend im Bezirk Samphanthawong. Das bekannteste Zentrum bildet die Yaowarat Road. Wenn von „Yaowarat“ die Rede ist, ist deshalb häufig gleich das ganze chinesisch geprägte Viertel gemeint.

Für euren Besuch lohnt es sich allerdings, auch die Seitenstraßen einzuplanen. Rund um die Charoen Krung Road und die schmalen Marktgassen von Sampeng entdeckt ihr ganz andere Ecken als auf der großen Hauptstraße.

Richtung Fluss schließt sich die Song Wat Road an. Auch das benachbarte Talat Noi lässt sich gut mit Chinatown verbinden. Die Übergänge zwischen den historischen Handelsvierteln sind beim Spazierengehen oft fließend.

Wichtig für die Planung: Chinatown ist ein bewohntes Stadtviertel und kein abgegrenzter Nachtmarkt. Ihr könnt jederzeit durch die Straßen laufen. Tempel, Geschäfte und Essensstände haben jeweils eigene Öffnungszeiten.

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Wie Chinatown Bangkok entstanden ist

Die Geschichte des heutigen Viertels reicht bis zur Gründung Bangkoks als Hauptstadt im Jahr 1782 zurück. Chinesische Händler lebten damals bereits auf dem Gelände, auf dem unter König Rama I. der Große Palast entstehen sollte. Die Gemeinde wurde in das Gebiet rund um Sampeng umgesiedelt.

Die Nähe zum Chao Phraya war für den Handel entscheidend. Über den Fluss kamen Waren an, die anschließend gelagert und weiterverkauft wurden. Aus dem Siedlungsgebiet entwickelte sich ein wichtiges Handelszentrum.

Viele Einwanderer stammten aus Südchina, besonders aus der Teochew- beziehungsweise Chaozhou-Region. Ihre Herkunft prägt bis heute die Küche und die religiösen Traditionen des Viertels.

Die Yaowarat Road entstand erst später, Ende des 19. Jahrhunderts unter König Rama V. Das erklärt auch, warum die schmalen Handelsgassen stellenweise älter sind als die berühmte Hauptstraße.

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Chinatown Bangkok Sehenswürdigkeiten: Diese Orte lohnen sich

Welche Sehenswürdigkeiten lohnen sich in Chinatown Bangkok? Wann solltet ihr kommen und wie erreicht ihr das Viertel am besten? Hier findet ihr die wichtigsten Infos für euren Besuch.

1. Yaowarat Road: Die berühmteste Straße des Viertels

Die Yaowarat Road ist die erste Anlaufstelle für viele Besucher. Über der Straße hängen große Werbeschilder mit chinesischen Schriftzeichen, an den Gehwegen drängen sich Restaurants und traditionelle Geschäfte.

Tagsüber könnt ihr hier besonders gut die Goldläden und den normalen Geschäftsalltag beobachten. Ab dem späten Nachmittag kommen immer mehr mobile Essensstände dazu. Nach Einbruch der Dunkelheit leuchten die Schilder über den Garküchen, und die Straße bekommt ihre typische Abendatmosphäre.

Plant unbedingt Zeit für die Seitenstraßen ein, beispielsweise rund um die Soi Phadung Dao und die Plaeng Nam Road. Dort findet ihr weitere Restaurants und kleine Läden.

Gut zu wissen: Die Yaowarat Road ist normalerweise keine Fußgängerzone. Auch wenn sich abends viele Menschen an den Straßenrändern sammeln, fließt weiterhin Verkehr.

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2. Wat Traimit: Ein Buddha aus rund 5,5 Tonnen Gold

Der Wat Traimit gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten am östlichen Rand von Chinatown. In seinem mehrstöckigen Tempelgebäude sitzt ein ungefähr drei Meter hoher Buddha, der rund 5,5 Tonnen wiegt und als größte Buddhafigur aus massivem Gold gilt.

Besonders spannend ist seine Entdeckungsgeschichte: Die Figur war lange unter einer unscheinbaren Stuckschicht verborgen. Als sie 1955 bei einem Transport beschädigt wurde, kam darunter Gold zum Vorschein.

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Warum und wann die Verkleidung ursprünglich angebracht wurde, ist nicht abschließend geklärt. Häufig wird vermutet, dass sie die wertvolle Statue vor Plünderungen schützen sollte.

Im Gebäude befindet sich außerdem das Yaowarat Chinatown Heritage Center zur Geschichte der chinesischen Gemeinde. Wenn euch die Hintergründe des Viertels interessieren, lohnt sich die zusätzliche Zeit.

Praktische Infos: Der Tempel wird üblicherweise mit Öffnungszeiten von 8 bis 17 Uhr angegeben. Plant etwa 45 bis 60 Minuten ein, mit Museum entsprechend länger. Der Eintritt zum Goldenen Buddha und der Museumsbesuch können getrennt berechnet werden. Für den Buddha nennt die thailändische Tourismusbehörde aktuell 100 Baht; das Museum hat montags geschlossen.

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3. Chinatown Gate: Das Tor ist jünger, als es aussieht

Am Odeon-Kreisverkehr unweit des Wat Traimit steht das große chinesische Eingangstor. Mit seinen roten Säulen und dem aufwendig gestalteten Dach ist es eines der bekanntesten Fotomotive des Viertels.

Obwohl es historisch wirkt, stammt es erst aus dem Jahr 1999. Es wurde anlässlich des 72. Geburtstags von König Bhumibol errichtet und steht für die Verbundenheit der chinesischstämmigen Bevölkerung mit Thailand.

Für einen kurzen Fotostopp könnt ihr das Tor gut mit dem Wat Traimit verbinden. Als Orientierungspunkt eignet es sich ebenfalls: Von hier führt die Yaowarat Road weiter ins Viertel hinein.

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4. Wat Mangkon Kamalawat: Das religiöse Herz von Chinatown

Der Wat Mangkon Kamalawat zählt zu den wichtigsten chinesisch-buddhistischen Tempeln Bangkoks. Er wurde im 19. Jahrhundert gegründet und ist auch unter dem Namen Wat Leng Noei Yi bekannt.

Schon architektonisch unterscheidet er sich deutlich von vielen anderen Tempeln der Hauptstadt. Statt der typischen thailändischen Dachformen erwarten euch chinesische Verzierungen und zahlreiche Altäre. In der religiösen Praxis begegnen sich hier buddhistische und chinesische Glaubenstraditionen.

Der Tempel ist ein aktiver Ort der Verehrung. Menschen kommen zum Beten und bringen Opfergaben mit. Gerade deshalb lohnt es sich, beim Rundgang ein bisschen zurückhaltend zu bleiben und Zeremonien nicht für Fotos zu unterbrechen.

Praktische Infos: Besucht den Tempel tagsüber und plant ungefähr eine halbe Stunde ein. Zu chinesischen Feiertagen kann es deutlich voller werden. Die gleichnamige MRT-Station liegt ganz in der Nähe.

Wat Traimit Chinatown

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5. Sampeng Market: Unterwegs durch die alten Handelsgassen

Wenn ihr Chinatown als Handelsviertel erleben möchtet, solltet ihr durch den Sampeng Market laufen. Sein bekanntester Abschnitt liegt entlang der schmalen Soi Wanit 1.

Hier stapeln sich Accessoires und Haushaltswaren bis unter die Decke. Dazwischen findet ihr Stoffe, Verpackungsmaterial und jede Menge Kleinkram, den ihr wahrscheinlich nicht gesucht habt und plötzlich trotzdem gebrauchen könntet.

Sampeng ist traditionell auch ein Großhandelsmarkt. Manche Preise gelten deshalb erst ab einer bestimmten Stückzahl. Fragt beim Einkaufen nach, ob einzelne Artikel verkauft werden.

Am besten passt der Markt in den Vormittag oder frühen Nachmittag. Wenn die Streetfood-Stände an der Yaowarat Road abends aufleben, schließen hier bereits viele Geschäfte. Die Gassen sind teilweise überdacht, aber eng und häufig ziemlich voll.

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6. Song Wat Road: Alte Handelshäuser und neue Cafés

Zwischen Chinatown und dem Fluss verläuft die Song Wat Road. Alte Geschäftshäuser und Lagergebäude erinnern hier an die Zeit, als der Warenhandel über den Chao Phraya den Alltag bestimmte.

Inzwischen haben sich zwischen den traditionellen Betrieben auch Cafés und unabhängige Geschäfte angesiedelt. Gerade diese Nachbarschaft macht die Straße interessant: Vor einem Laden werden Waren verladen, ein paar Häuser weiter sitzt ihr bei einem Iced Latte.

Achtet beim Spaziergang auch auf die Fassaden und die schmalen Durchgänge. Manche Details entdeckt ihr erst, wenn ihr langsamer unterwegs seid.

Die Song Wat Road eignet sich gut für eine Pause zwischen Marktbesuch und Abendessen. Für einen ersten Spaziergang reichen ungefähr 45 bis 60 Minuten, mit Café-Stopp natürlich länger.

Song Wat Road Chinatown

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7. Talat Noi: Ein lohnender Abstecher am Rand von Chinatown

Talat Noi ist ein angrenzendes historisches Viertel, das ihr gut in euren Rundgang einbauen könnt. Besonders bekannt sind die schmalen Gassen mit ihren Werkstätten und alten Ersatzteilgeschäften.

Zwischen Motorteilen und rostigen Metallstapeln entdeckt ihr Streetart, chinesische Schreine und Cafés. Teilweise liegen sie in historischen Häusern oder direkt am Fluss.

Hier lohnt es sich, ein bisschen ohne festen Plan herumzulaufen. Denkt aber daran, dass die Gassen zugleich Arbeitsplätze und Wohnumfeld sind. Nicht jeder offene Durchgang ist automatisch öffentlich zugänglich.

Wenn ihr Chinatown ausführlicher erkunden möchtet, könnt ihr in Talat Noi beginnen und später über die Song Wat Road Richtung Yaowarat weiterlaufen.

Talat Noi Chinatown

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Streetfood in Chinatown Bangkok: Was könnt ihr probieren?

Für viele ist das Essen der Hauptgrund für einen Besuch. Besonders abends könnt ihr euch rund um die Yaowarat Road von Stand zu Stand probieren. Typisch ist die thailändisch-chinesische Küche. Viele Gerichte gehen auf die Traditionen chinesischer Einwanderer zurück und wurden über Generationen weiterentwickelt.

Zu den bekannten Spezialitäten gehören:

  • Guay Jub: Gerollte Reisnudeln in einer häufig kräftig gepfefferten Brühe, oft mit Schweinefleisch und Innereien.
  • Ba Mee: Eiernudeln, beispielsweise mit knusprigem Schweinebauch oder Wantans.
  • Dim Sum: Kleine gedämpfte oder frittierte Gerichte, darunter gefüllte Teigtaschen.
  • Grillgerichte und Seafood: Frisch zubereiteter Fisch, Garnelen oder Muscheln.
  • Pa Tong Go: Frittierte Teigstücke, die beispielsweise mit Pandancreme serviert werden.
  • Süße Suppen und Desserts: Etwa mit schwarzem Sesam, Ingwer oder Klebreisbällchen.

Bekannte Adressen im Viertel sind Nai Ek Roll Noodles und Pa Tong Go Savoey. Ihr müsst euren Abend aber nicht ausschließlich nach berühmten Namen planen. Eine kurze Speisekarte und frisch zubereitetes Essen sind ebenfalls gute Orientierungshilfen.

Wenn ihr vegetarisch esst, fragt gezielt nach den Zutaten. Auch ein Gemüsegericht kann Fischsauce enthalten, und klare Nudelsuppen werden oft mit Fleischbrühe gekocht.

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Ein paar spannende Fakten über Chinatown Bangkok

  • Chinatown ist älter als seine berühmteste Straße. Die chinesische Gemeinde siedelte bereits im 18. Jahrhundert rund um Sampeng. Die Yaowarat Road kam erst Ende des 19. Jahrhunderts dazu.
  • Die Goldgeschäfte gehören zur Identität des Viertels. Yaowarat ist seit Langem für seinen Goldhandel bekannt. Die oft roten Schaufenster mit dicht behängten Auslagen sind deshalb weit mehr als eine Fotokulisse.
  • Der wertvollste Schatz war lange unsichtbar. Beim Goldenen Buddha im Wat Traimit verbarg eine Stuckschicht über lange Zeit das kostbare Material.
  • Nicht alle Tempel folgen derselben Tradition. Während in Thailand der Theravada-Buddhismus vorherrscht, ist der Wat Mangkon mit dem chinesisch geprägten Mahayana-Buddhismus verbunden.
  • Zum vegetarischen Fest verändert sich das Speisenangebot. Während des chinesischen Vegetarian Festivals kennzeichnen gelbe Fahnen viele „Jay“-Angebote. Diese folgen religiösen Speiseregeln, die über den Verzicht auf Fleisch hinausgehen.
  • Chinatown hat keinen gemeinsamen Feierabend. Marktgassen, Tempel und Garküchen folgen unterschiedlichen Tagesabläufen. Genau deshalb lohnt es sich, den Besuch über mehrere Stunden zu verteilen.
Chinatown Bangkok

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Chinatown Bangkok: So kommt ihr hin

Hier verrate ich euch noch, wie ihr am besten nach Chinatown kommt:

Mit der MRT

Für die meisten Ausgangspunkte ist die MRT Blue Line bis Wat Mangkon die einfachste Verbindung. Von der Station erreicht ihr die Yaowarat Road nach wenigen Minuten zu Fuß.

Aus der Gegend rund um Asok könnt ihr an der MRT-Station Sukhumvit einsteigen. Von der BTS gibt es außerdem Umsteigemöglichkeiten, beispielsweise zwischen Sala Daeng und Si Lom.

Wenn ihr zuerst den Goldenen Buddha besuchen möchtet, bietet sich Hua Lamphong an. Von dort lauft ihr ungefähr zehn Minuten zum Wat Traimit.

Mit dem Boot

Vom Chao Phraya aus erreicht ihr Chinatown über den Ratchawong Pier. Von dort führt die Ratchawong Road Richtung Marktgassen und Yaowarat.

Die Bootsfahrt lässt sich gut mit anderen Sehenswürdigkeiten am Fluss verbinden. Prüft vorher, ob eure gewählte Verbindung am Pier hält und wann das letzte Boot fährt. Nach einem längeren Abendessen ist die MRT häufig die praktischere Rückfahrt.

Mit Taxi oder Grab

Taxi und Grab sind bequem, können rund um Chinatown aber im Stau stehen. Gerade am frühen Abend spart die MRT oft Zeit.

Bei einem normalen Taxi solltet ihr auf das Taxameter achten. Für Tuk-Tuks vereinbart ihr den Preis vor der Fahrt. Sie sind vor allem ein Erlebnis und nicht automatisch günstiger.

Chinatown Bangkok

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Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?

Wenn ihr möglichst viel sehen möchtet, kommt am frühen Nachmittag und bleibt bis nach Einbruch der Dunkelheit. So könnt ihr zuerst Tempel und Geschäfte besuchen und später an der Yaowarat Road essen.

Für einen reinen Streetfood-Abend passt eine Ankunft gegen 17 bis 18 Uhr. Zwischen etwa 18 und 21 Uhr wird es an vielen beliebten Stellen besonders lebhaft.

Montags können weniger Straßenstände geöffnet sein. Chinatown ist deshalb nicht geschlossen, aber für die volle Auswahl ist ein anderer Wochentag häufig die bessere Wahl.

Zum chinesischen Neujahr erlebt ihr das Viertel besonders festlich. Dafür müsst ihr mit großem Andrang und möglichen Straßensperrungen rechnen. Der Termin richtet sich nach dem chinesischen Kalender.

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Eine mögliche Route für euren Chinatown-Besuch

Für einen ersten Besuch würde ich ungefähr fünf bis sechs Stunden einplanen:

  1. Start an der MRT Hua Lamphong und Spaziergang zum Wat Traimit.
  2. Kurzer Stopp am Chinatown Gate, anschließend weiter durch die Straßen rund um Yaowarat.
  3. Besuch im Wat Mangkon Kamalawat, solange der Tempel geöffnet ist.
  4. Spaziergang durch Sampeng, bevor viele Händler schließen.
  5. Pause an der Song Wat Road, beispielsweise in einem Café.
  6. Zurück zur Yaowarat Road, wenn die Leuchtschilder angehen und die Essensstände öffnen.

Mit Talat Noi wird daraus ein längerer Ausflug. Dann würde ich früher starten oder einen Teil des Programms auf einen zweiten Besuch verteilen.

Chinatown Bangkok

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Praktische Tipps für Chinatown Bangkok

Nehmt Bargeld in kleinen Scheinen mit. Gerade an einfachen Ständen könnt ihr euch nicht auf Kartenzahlung verlassen.

Bequeme Schuhe helfen auf den unebenen und teilweise sehr schmalen Gehwegen. Für Tempelbesuche sollten eure Schultern und Knie bedeckt sein. Achtet außerdem darauf, wo Schuhe ausgezogen werden müssen.

Plant bei Hitze regelmäßige Pausen ein. Die Entfernungen wirken auf der Karte überschaubar, aber Menschenmengen und Straßenquerungen kosten Zeit.

Mein Tipp: Sucht euch ein paar feste Anlaufpunkte heraus und lasst dazwischen Platz zum Entdecken. Chinatown Bangkok macht besonders viel Spaß, wenn ihr auch einmal einer Seitenstraße folgt, eine kleine Portion bestellt und euch für den nächsten Stopp ein bisschen treiben lasst.

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Hoteltipps: Die besten Unterkünfte in Bangkok

Zum Schluss möchte ich euch noch zwei Hotels vorstellen, in denen ich in Bangkok regelmäßig unterkomme und in denen ich mich bisher immer sehr wohl gefühlt habe:

Marriott Marquis Queen’s Park

Das Bangkok Marriott Marquis Queen’s Park* bietet 1388 Zimmern und Suiten im Herzen von Sukhumvit. Von hier aus erreicht ihr die Terminal 21 Mall, den BTS Skytrain und die MRT Metro in 10 Minuten zu Fuß. Direkt vor der Tür findet ihr unzählige Restaurants, Bars, Massagesalons und ein riesiges Angebot an Dienstleistungen und Beauty-Behandlungen. 

Im Hotel selbst liebe ich besonders den schönen Außenpool mit gemütlichen Liegen, den Spa und das große, perfekt ausgestattete Fitnesscenter. In den modern eingerichteten Zimmern erwarten euch Hausschuhe, Bademäntel und hochwertige Pflegeprodukte. Außerdem stehen kostenloses Trinkwasser, Tee- und Kaffeezubehör sowie ein Wasserkocher zur Verfügung.

Marriott Marquis Queens Park Sukhumvit

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Häufig gestellte Fragen zu Chinatown Bangkok

Zum Schluss beantworte ich euch noch einige häufig gestellte Fragen rund um Chinatown in Bangkok:

Lohnt sich Chinatown in Bangkok?

Ja, besonders wenn ihr euch für Streetfood und historische Viertel interessiert. Rund um die Yaowarat Road erwarten euch chinesische Tempel, traditionelle Goldgeschäfte und verwinkelte Marktgassen. Am schönsten ist die Kombination aus einem Rundgang am Nachmittag und einem Abendessen zwischen den beleuchteten Werbeschildern.

Wie kommt man nach Chinatown Bangkok?

Am einfachsten erreicht ihr Chinatown mit der MRT Blue Line bis zur Station Wat Mangkon. Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß zur Yaowarat Road. Für einen Besuch im Wat Traimit bietet sich die Station Hua Lamphong an. Mit dem Boot könnt ihr über den Ratchawong Pier anreisen.

Wann ist die beste Uhrzeit für Chinatown Bangkok?

Für Tempel und Marktgassen lohnt sich ein Besuch tagsüber. Wenn ihr vor allem wegen des Streetfoods und der Leuchtreklamen kommt, plant eure Ankunft gegen 17 bis 18 Uhr. So erlebt ihr den Übergang vom geschäftigen Nachmittag zum lebhaften Abend.

Wie viel Zeit sollte man für Chinatown einplanen?

Für einen Spaziergang mit Abendessen reichen ungefähr zwei bis drei Stunden. Möchtet ihr zusätzlich den Goldenen Buddha und die Marktgassen besuchen, sind fünf bis sechs Stunden entspannter. Mit einem Abstecher nach Talat Noi könnt ihr auch einen ganzen Tag in der Gegend verbringen.

Kostet Chinatown Bangkok Eintritt?

Nein, der Besuch des Viertels ist kostenlos. Ihr könnt frei durch die Straßen und Marktgassen laufen. Für einzelne Sehenswürdigkeiten wie den Goldenen Buddha im Wat Traimit und das zugehörige Museum fallen Eintrittsgebühren an.

Hat Chinatown Bangkok jeden Tag geöffnet?

Chinatown ist ein Stadtviertel und hat deshalb keine einheitlichen Öffnungszeiten. Geschäfte und Tempel besucht ihr am besten tagsüber, viele Garküchen öffnen erst am späten Nachmittag. Montags können weniger Straßenstände geöffnet sein, während zahlreiche Restaurants weiterhin Gäste empfangen.

Was sollte man in Chinatown Bangkok essen?

Typisch sind Guay Jub, also gerollte Reisnudeln in pfeffriger Brühe, und Eiernudeln mit verschiedenen Beilagen. Beliebt sind außerdem Dim Sum und gegrilltes Seafood. Für einen süßen Abschluss könnt ihr Pa Tong Go mit Pandancreme oder ein Dessert mit schwarzem Sesam probieren.

Gibt es vegetarisches Essen in Chinatown Bangkok?

Ja, allerdings solltet ihr nach den Zutaten fragen. Gemüsegerichte können Fisch- oder Austernsauce enthalten, Nudelsuppen werden häufig mit Fleischbrühe zubereitet. Besonders groß ist die Auswahl während des chinesischen Vegetarian Festivals, wenn viele Stände ihre entsprechenden Angebote mit gelben Fahnen kennzeichnen.

Welche Kleidung sollte man in Chinatown tragen?

Für einen Spaziergang eignet sich leichte, luftige Kleidung mit bequemen Schuhen. Wenn ihr Tempel besuchen möchtet, sollten Schultern und Knie bedeckt sein. Ein dünnes Tuch zum Überziehen ist praktisch, ersetzt aber je nach Tempel keine ausreichend lange Kleidung.

Kann man Chinatown Bangkok auf eigene Faust erkunden?

Ja, das Viertel lässt sich gut zu Fuß entdecken. Speichert euch eure wichtigsten Ziele vorher auf der Karte, denn in den schmalen Gassen verliert man schnell die Orientierung. Eine geführte Tour kann sich lohnen, wenn ihr mehr über die Einwanderungsgeschichte erfahren oder gezielt unbekannte Gerichte probieren möchtet.

Chinatown Bangkok