Zuletzt überarbeitet am 23. Januar 2026 von Franzi
In meinen Augen gehört Athen zu den Städten, die in Europa viel zu wenig Beachtung erfahren. Vielleicht bin ich da ein bisschen voreingenommen, denn die griechische Hauptstadt und ich haben eine ganz besondere Beziehung. Hier durfte ich 2014 meine allererste Reisebloggerkonferenz erleben. Ganz am Anfang, als Coconut Sports noch ein Baby war. Vor kurzem hat es mich wieder nach Athen verschlagen, und ich finde es ist Zeit, dass ich endlich ein paar Eindrücke von der Stadt mit euch teile. Los geht es mit meinem absoluten Lieblingsort Anafiotika und dem wohl schönsten Spaziergang zur Akropolis.
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Inhalt
Anafiotika: Urlaubsfeeling wie auf einer griechischen Insel
Viele Wege führen zur Akropolis – aber der schönste führt durch Anafiotika. Das kleine Stadtviertel liegt am Nordosthang der Akropolis am Rande der historischen Plaka. Hier habt ihr das Gefühl, auf einer griechischen Insel gestrandet zu sein. Denn Anafiotika wurde im Stil eines Kykladendorfes erbaut und ist geprägt von weiß getünchten Terrassendachhäusern und verschlungenen, zum Teil mit Marmor gepflasterten Wegen.
Die kleinen Häuschen sind unsymmetrisch und die verwachsenen Gärten weiß ummauert. Anafiotika bietet einen atemberaubenden Blick über Athen – und viele, viele Katzen. Ich habe mich immer gefragt, warum sie überhaupt nicht wie Streunerkatzen aussehen und warum sie so zutraulich sind. Bis mir eine Einheimische erzählt hat, dass alle Katzen Namen haben und von den Bewohnern durchgefüttert werden.




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Athens Bürger kämpfen für den Erhalt von Anafiotika
Anafiotika ist übrigens eine informelle Siedlung und wird stillschweigend von den Behörden geduldet. Das Stadtviertel ist ein Resultat extremer Wohnungsnot und entstand bereits im 19. Jahrhundert. Nur zu gerne würden die Behörden Anafiotika heute abreißen und neu bebauen lassen.
Der Rückhalt der Bevölkerung ist allerdings enorm und die zu erwartenden Proteste haben das Vorhaben bisher glücklicherweise immer wieder gestoppt. Die Bürger von Athen lieben das zauberhafte Stadtviertel und sehen es als eine echte Institution in ihrer Heimatstadt an.




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Die Akropolis ist das Wahrzeichen von Athen
Wenn ihr von der Plaka kommend einmal durch Anafiotika gewandert seid, sind es nur noch ein paar hundert Meter bis zu Athens berühmtestem Wahrzeichen: Die Akropolis. Grundsätzlich werden in Griechenland alle Stadtfestungen als Akropolis bezeichnet – die Festung in Athen dürfte allerdings die bekannteste von ihnen sein. Seit 1986 ist sie Teil des UNESCO-Weltkulturerbes – zusätzlich wurde sie mit dem Europäischen Kulturerbe-Siegel ausgezeichnet.
Die Akropolis steht stoisch auf einem Felsen in 156 Metern Höhe. Der Ort gilt als heilig und hat bereits einige Geschichten zu erzählen: In der Steinzeit stand hier ein Herrscherpalast, später ein Tempel für irdische Gottheiten – bis die Anlage 500 v.Chr. von den Persern zerstört wurde.
Als nächstes wurde das Pantheon erbaut, ein Bauwerk für Götter, das wiederum von den Christen als Kirche umfunktioniert wurde. Später machten die Osmanen das Bauwerk zu einer Moschee und es dauerte noch eine ganze Weile, bis sich die Akropolis endlich in ihrer Rolle als Festung wiederfand.



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Lasst euch viel Zeit, um die schönen Bauten auf euch wirken zu lassen
Der Hauptanziehungspunkt ist heute der Parthenon. Er ist das größte und wichtigste Gebäude am Berg und wurde der Göttin Pallas Athena Parthenos gewidmet – sie ist die Schutzpatronin der Stadt Athen. Auf eurem Rundgang werden euch noch viele andere schöne Bauten begegnen. Absolut sehenswert ist beispielsweise der Erechtheion. Er wurde nach dem mystischen König Erechtheus benannt, der angeblich unter dem Tempel beerdigt liegt.
Mit 20 Euro (Stand: Juni 2020) ist der Eintritt zur Akropolis nicht gerade ein Schnäppchen – der Besuch lohnt sich aber. Besichtigen könnt ihr die Festung im Sommer von 8:00 bis 19 Uhr (montags erst ab elf) und im Winter von 8:30 bis 15 Uhr. An kälteren Tagen solltet ihr euch warm anziehen, oben ist es ziemlich windig.
Im Sommer würde ich euch dagegen raten, euren Besuch auf den Vormittag zu legen. In der Mittagshitze ist es auf dem Berg fast unerträglich. Plant außerdem ein bisschen Zeit für das Akropolis Museum am Fuß des Berges ein – hier erfahrt ihr noch mehr Spannendes über die griechische Geschichte.


Hoteltipps: Die besten Unterkünfte in Athen
Bevor es mit den Athen Sehenswürdigkeiten losgeht, möchte ich euch noch zwei Hotels vorstellen, die ich euch in der Stadt empfehlen kann.
Wichtig zu wissen: Hotelzimmer sind in Athen oft schnell ausgebucht. Es lohnt sich also, rechtzeitig zu vergleichen und früh zu buchen.
Moon & Stars Boutique Hotel*
Das Moon & Stars Boutique Hotel* liegt nur 200 Meter von der antiken Agora von Athen und 300 Meter vom Tempel des Hephaius entfernt. Nicht weit von der Unterkunft findet ihr auch den Flohmarkt Monastiraki und den Monastiraki-Platz.
Die Zimmer sind gemütlich und farbenfroh eingerichtet – sie alle haben ein eigenes Bad mit Dusche, gemütliche Betten, einen Sitzbereich und einen Wasserkocher.
Von den Gästen werden besonders das freundliche Personal und das gute Frühstück gelobt. Vor Ort findet ihr auch eine schöne Sonnenterrasse mit Whirlpool.
Gatsby Athens*
Das Gatsby Athens* erwartet euch mit einer Terrasse, einem Restaurant und einer Bar im Zentrum von Athen, nur 200 Meter von der Einkaufsstraße Ermou entfernt.
Das 5-Sterne-Hotel bietet eine 24-Stunden-Rezeption, Flughafentransfers und kostenfreies WLAN. Die klimatisierten Zimmer sind mit einem Kleiderschrank, einer Kaffeemaschine, einer Minibar, einem Safe, einem Flachbild-TV und einem eigenen Bad mit Dusche ausgestattet.
In der Nähe der Unterkunft findet ihr den U-Bahnhof Syntagma, den Syntagma-Platz und den Nationalgarten.


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Häufig gestellte Fragen rund um Anafiotika und die Akropolis
1. Was ist Anafiotika und wo liegt es?
Anafiotika ist ein kleines historisches Viertel in Athen, das direkt am Nordhang der Akropolis liegt. Es gehört zur Plaka, wirkt aber wie ein eigenes kleines Dorf.
2. Warum erinnert Anafiotika an die Kykladen?
Anafiotika wurde im 19. Jahrhundert von Bauarbeitern von der Insel Anafi errichtet. Die weiß getünchten Häuser, engen Gassen und blauen Fensterläden erinnern stark an die typische Kykladen-Architektur.
3. Lohnt sich ein Besuch in Anafiotika?
Ja, vor allem für alle, die einen ruhigen, authentischen Ort abseits der großen Sehenswürdigkeiten suchen. Anafiotika bietet schöne Fotomotive und eine überraschend entspannte Atmosphäre mitten in Athen.
4. Wie viel Zeit sollte man für Anafiotika einplanen?
Etwa 20 bis 30 Minuten reichen aus. Das Viertel ist sehr klein und lässt sich gut mit einem Spaziergang oder einem Besuch der Akropolis kombinieren.
5. Was sollte man beim Besuch von Anafiotika beachten?
Anafiotika ist ein Wohnviertel. Rücksichtnahme ist wichtig: leise sein, keine privaten Grundstücke betreten und respektvoll fotografieren.
6. Was ist die Akropolis und warum ist sie so bedeutend?
Die Akropolis ist das wichtigste antike Bauwerk Griechenlands und ein Symbol der westlichen Zivilisation. Sie thront über Athen und prägt das Stadtbild bis heute.
7. Welche Bauwerke befinden sich auf der Akropolis?
Das bekannteste Bauwerk ist der Parthenon. Daneben befinden sich unter anderem das Erechtheion mit den Karyatiden und der Tempel der Athena Nike.
8. Wann ist die beste Zeit für einen Besuch der Akropolis?
Früh morgens oder am späten Nachmittag ist es am angenehmsten. Dann ist es kühler und weniger überlaufen, besonders in den Sommermonaten.
9. Wie viel Zeit sollte man für die Akropolis einplanen?
Plant etwa 1,5 bis 2 Stunden ein. Wer zusätzlich das Akropolismuseum besucht, sollte dafür weitere 1,5 Stunden einrechnen.
10. Lohnt sich die Akropolis auch bei wenig Zeit in Athen?
Ja, absolut. Selbst bei einem kurzen Aufenthalt gehört die Akropolis zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, da sie Geschichte, Architektur und Ausblicke über die Stadt vereint.










Wow!!! Dieses Land ist wunderschön!!!
Anafiotika und die Akropolis haben die große Bedeutung für die Weltgeschichte. Ich war nie in Griechenland, aber ich will es unbedinkt besuchen, um diese Orte selbständig zu sehen.
Nach dem Lesen dieses Artikels und nach dem Sehen dieser Photos habe ich zumindenst Darstellung
Danke dafür