| Zuletzt überarbeitet am 6. Februar 2026 |
Mexiko-Stadt ist eigentlich gar nicht so verkehrt. Aber ich nutze trotzdem jede Gelegenheit, um der chaotischen Monster-Metropole zu entfliehen. Zum Glück gibt es rund um die Stadt ein paar richtig schöne Orte, die sich perfekt für einen Tagesausflug anbieten. Der wohl bekannteste ist die Ruinenstadt Teotihuacán, die Besuchern wirklich spannende Einblicke in die Geschichte von Mexiko bietet.
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Inhalt
Die Pyramiden von Teotihuacán haben mich wirklich fasziniert
Ich bin ja weder besonders an Geschichte noch an Kultur besonders interessiert, aber beim Anblick der Pyramiden von Teotihuacán hat es sogar mir die Sprache verschlagen. Mitten in einem wüstenähnlichen Tal in der zentralen Hochebene von Mexiko stehen die Ruinen. Und um sie herum kilometerweit nur karge Hügellandschaft mit wunderschönen, blühenden Kakteen.
Frei aus der altertümlichen Sprache Náhuatl übersetzt ist Teotihuacán „der Ort, an dem der Mensch zu Gott wird“. Und das war wohl auch die Absicht der Menschen, die rund 200 v. Chr. eine der beeindruckendsten antiken Städte aller mesoamerikanischen Völker aus dem Boden stampften. Entgegen früherer Behauptungen waren das übrigens nicht die Azteken sondern die Teotihuacános – eine eigenständige Zivilisation.



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Sonnenpyramide, Mondpyramide und die Straße der Toten
Besonders berühmt ist die 65 Meter hohe Sonnenpyramide. Über eine steile Treppe könnt ihr bis ganz nach oben klettern – dafür braucht ihr aber feste Schuhe. Erst am höchsten Punkt merkt man, wie gigantisch groß und massiv das alte Gebäude ist.
Überlieferungen zufolge dauerten die Bauarbeiten zehn Jahre und beschäftigten 10.000 Arbeiter. Nach der Cheops Pyramide in Ägypten und der Pyramide von Cholula im mexikanischen Bundesstaat Puebla ist die Sonnenpyramide von Teotihuacán die drittgrößte Pyramide der Welt.
Etwas kleiner aber dafür umso schöner ist die Mondpyramide, die ein Stück weiter am Ende der Straße der Toten steht. Von der Mondpyramide habt ihr einen sensationellen Blick über die gesamte Ruinenstadt Teotihuacán – auch hier würde ich euch aber unbedingt feste Schuhe empfehlen. Gleich daneben findet ihr auch den Quetzalpapalotl Palast.
Und was ist jetzt wieder die Straße der Toten? Das ist die 40 Meter breite Hauptachse, die Teotihuacán durchquert. Sie wurde von den Azteken „Calzada de los Muertos“ getauft, weil sie die Pyramiden irrtümlich für Begräbnisstätten von Königen hielten. Entlang der Straße der Toten stehen viele kleine Tempel und einige andere Bauten, die Historikern zufolge als Wohnhäuser der herrschenden Elite gedient haben könnten.
Update: Um die Pyramiden zu schützen, dürfen sie aktuell nicht mehr bestiegen werden.





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Von Mexiko-Stadt zu den Pyramiden von Teotihuácan
Es ist wirklich unglaublich einfach, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu den Pyramiden von Teotihuácan zu fahren. Fürfünf Pesos (ca. 20 Cent, Stand: April 2020) kommt ihr mit der gelben Metrolinie zur Station „Autobuses del Norte“. Dort lauft ihr über die Straße ins Busterminal und geht nach links zur Abfahrtshalle acht. Dort seht ihr schon das Schild „Teotihuácan“. Kauft euch am Schalter ein Roundtrip-Ticket für 104 Pesos (ca. 4,00 Euro, Stand: April 2020) und schon geht’s los.
Die Busse fahren alle 15 Minuten und brauchen bis zur Haltestelle Pirámidas ungefähr 45 Minuten – zur Rush Hour und am Wochenende kann es deutlich länger dauern.
In Teotihuácan angekommen müsst ihr euch noch für 90 Pesos (ca. 4,50 Euro, Stand: 2026 – Update) eine Eintrittskarte kaufen – das örtliche Museum ist im Preis inbegriffen und lohnt sich definitiv. Im Bus solltet ihr euch übrigens nach links setzen. Dort habt ihr einen tollen Blick auf die vielen kunterbunten Häuser in der Vorstadt.
Alternativ könnt ihr natürlich auch ein Taxi oder einen privaten Fahrer an der Rezeption bestellen. Besonders wenn ihr in der Gruppe unterwegs seid, kostet das oft nicht viel mehr als zehn Euro pro Person. Allerdings kann Busfahren in Mexiko ein wirklich cooles Erlebnis sein – vor allem dann, wenn plötzlich eine vierköpfige Band einsteigt und Mariachi-Musik spielt.


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Mein Hoteltipp für Mexiko-Stadt: Hyatt Regency México City*
In Mexiko-Stadt habe ich im Hyatt Regency México City* gewohnt. Das Luxushotel liegt im Regierungsviertel und somit in einer der sichersten und schönsten Gegenden von Mexiko-Stadt. Direkt gegenüber ist die Metrostation Auditorio und viele schöne Restaurants, Cafés und Supermärkte sind in ein paar Minuten zu Fuß zu erreichen.
Besonders gut hat mir das Fitnessstudio gefallen, das seinen Namen wirklich verdient. Der Fitnessbereich ist riesig und perfekt ausgestattet – mit einem Cardiobereich, einem großen Freihantelbereich und allen wichtigen Geräten. Außerdem gibt es einen schönen Pool mit Sonnenterrasse und eine Sauna. Die oberen Stockwerke bieten einen wunderbaren Ausblick über Mexiko-Stadt.

10 häufig gestellte Fragen rund um die Pyramiden von Teotihuacán
1. Wo liegen die Pyramiden von Teotihuacán?
Teotihuacán liegt rund 50 Kilometer nordöstlich von Mexiko-Stadt. Die Anlage befindet sich auf einem Hochplateau und zählt zu den bedeutendsten archäologischen Stätten Mesoamerikas.
2. Wer hat Teotihuacán erbaut?
Die genaue Herkunft der Erbauer ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Klar ist jedoch, dass Teotihuacán lange vor den Azteken existierte und bereits um die Zeitenwende eine der größten Städte der Welt war.
3. Welche Pyramiden gibt es in Teotihuacán?
Die bekanntesten Bauwerke sind die Pyramide der Sonne und die Pyramide des Mondes. Beide liegen an der zentralen Achse der Stadt, der Straße der Toten.
4. Was ist die Straße der Toten?
Die Straße der Toten ist die Hauptachse von Teotihuacán. Sie verbindet die wichtigsten Tempel, Plätze und Pyramiden miteinander und gibt einen guten Überblick über die Größe und Struktur der antiken Stadt.
5. Kann man die Pyramiden heute noch besteigen?
Das Besteigen der Pyramiden ist derzeit nicht mehr erlaubt, um die Bauwerke zu schützen. Besucher:innen können sich den Pyramiden jedoch sehr nahe nähern und sie aus verschiedenen Perspektiven erkunden.
6. Warum waren die Pyramiden religiös so bedeutend?
Teotihuacán war ein religiöses Zentrum mit großer symbolischer Bedeutung. Die Pyramiden dienten vermutlich rituellen Zwecken und standen in engem Zusammenhang mit Götterverehrung, Astronomie und kosmologischen Vorstellungen.
7. Wie viel Zeit sollte man für einen Besuch einplanen?
Für einen Besuch sollte man mindestens drei bis vier Stunden einplanen. Wer das Gelände in Ruhe erkunden, Museen besuchen oder Fotos machen möchte, kann problemlos einen halben Tag dort verbringen.
8. Wann ist die beste Zeit für einen Besuch?
Früh am Morgen oder später am Nachmittag ist es am angenehmsten, da es dann weniger voll und nicht ganz so heiß ist. Unter der Woche ist meist deutlich weniger los als am Wochenende.
9. Wie kommt man am besten nach Teotihuacán?
Die Anreise erfolgt meist von Mexiko-Stadt aus per Bus, Taxi oder organisierter Tour. Busse fahren regelmäßig vom zentralen Busbahnhof ab und sind eine günstige und unkomplizierte Option.
10. Für wen lohnt sich ein Besuch der Pyramiden von Teotihuacán besonders?
Für Kultur- und Geschichtsinteressierte, Archäologie-Fans und alle, die Mexikos präkolumbische Vergangenheit erleben möchten. Teotihuacán zählt zu den eindrucksvollsten historischen Stätten des Landes.









Hello 🙂
Ich fand die Pyramiden auch total super, als ich sie mir vor vier Jahren das erste Mal angesehen habe.
Vielleicht sollte ich im Layover doch mal wieder hinfahren.
Gruß
Mario
HI Mario,
ja, würde mich echt mal interessieren, was sich in der Zeit alles verändert hat 🙂
Liebe Grüße
Franzi
Mal wieder ganz tolle Fotos!
Auf Mexiko hätte ich auch richtig Lust.
Liebe Grüße
Anne
Hi Anne,
vielen Dank 🙂
Liebe Grüße
Franzi
Hi Franzi,
die Pyramiden habe ich mir vor einigen Jahren auch angesehen. Lustig, wie sich dort kaum etwas verändert hat – obwohl ja soviel ich weiß nach wie vor pausenlos gegraben wird.
Willst du eigentlich auch mal länger nach Mexiko reisen?
Ich könnte mir vorstellen, dass es dir da auch total gut gefällt.
Liebe Grüße
Annika
Hi Annika,
ja, als wir da waren, haben sie gerade wieder irgendetwas ausgegraben 🙂
Ich will unbedingt mal länger nach Mexiko. Hoffentlich klappt das nächstes Jahr.
Liebe Grüße
Franzi
Oh, da würde ich auch gerne noch einmal hin, und würde das gerne meinen Kindern zeigen… war da vor ziemlich genau 28 Jahren… war kaum was los, aber sehr, sehr heiß. Und meine analogen Bilder von damals sind auch nicht mehr so farbenprächtig wie deine aktuellen. Danke für den kleinen Nostalgietrip!!
LG aus dem hohen Norden,
Hartmut
Hi Hartmut,
oh wie schön – deine Bilder von damals würde ich ja wahnsinnig gerne sehen.
Liebe Grüße
Franzi
Bei den Eindrücken, bedauere ich es ja nur noch mehr das meine Mexiko Reise nicht bis zur Hauptstadt geht =( .. Naja dafür wird es in Gedanken abgespeichert, falls es dann mal wieder nach Mexiko geht weis ich schon was ich alles noch besichtigen möchte !!