Zuletzt überarbeitet am 28. Juni 2025 von Franzi

|Werbung| Usedom ist eine Insel, die überrascht – auch dann, wenn ihr glaubt, sie schon zu kennen. Zwischen breiten Stränden, nostalgischer Bäderarchitektur und unberührter Natur findet ihr hier viele Orte, die nicht nur schön, sondern auch unglaublich fotogen sind. Wenn ihr Lust auf eine Auszeit im eigenen Land habt, ist Usedom definitiv eine Reise wert. Hier geht es nicht um Superlative, sondern um besondere Stimmungen: Das Licht am Morgen über dem Achterwasser, die malerischen Seebrücken und die Wanderwege abseits der Promenade. In diesem Post zeige ich euch die schönsten Spots der Insel – für alle, die Usedom von seiner besten Seite entdecken wollen.


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Was ihr über die Insel Usedom wissen solltet

Starten wir mit ein paar spannenden Fakten, die ihr über die Ostseeinsel Usedom wissen solltet:

  • Usedom gehört zu zwei Ländern: Der westliche Teil liegt in Deutschland, der östliche in Polen. Ihr könnt also bei einem Spaziergang oder einer Radtour ganz einfach die Grenze überqueren.
  • Mit rund 2.000 Sonnenstunden im Jahr zählt Usedom zu den sonnigsten Regionen Deutschlands – ein Vorteil, den sich spätestens am Strand so richtig auszahlt.
  • Der Strand ist über 40 Kilometer lang und fast durchgehend feinsandig. Ideal für lange Spaziergänge, entspannte Badetage oder ausgedehnte Fototouren.
  • In den Kaiserbädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin prägt die Bäderarchitektur das Ortsbild. Die Villen mit ihren Holzverzierungen sind echte Hingucker – besonders am frühen Morgen oder späten Abend.
  • Jede Seebrücke auf Usedom ist anders. Die bekannteste steht in Ahlbeck und stammt aus dem Jahr 1898 – ein beliebtes Fotomotiv mit nostalgischem Charme.
  • Abseits der Promenaden findet ihr im Usedomer Hinterland kleine Dörfer, Alleen und Naturpfade. Perfekt, wenn ihr Ruhe sucht oder lieber die weniger bekannten Ecken erkundet.
  • Auf der Insel kommt ihr gut ohne Auto zurecht. Viele Orte sind mit dem Rad, zu Fuß oder per Bahn erreichbar – ein Pluspunkt für alle, die nachhaltig reisen möchten.
  • Neben der Ostsee prägt das Achterwasser die Landschaft im Inselinneren. Hier geht es deutlich ruhiger zu – ideal für Naturfotos, Picknickpausen und Sonnenuntergänge.

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Usedom Sehenswürdigkeiten und Fotospots auf der Insel

Ich durfte auf Einladung von RADIANT Imaging Labs* und den Kaiserbädern auf die Insel reisen. Unser Ziel war es deshalb, nicht nur die schönsten Usedom Sehenswürdigkeiten zu erkunden, sondern auch tolle Bilder und Videos zu produzieren.

Deshalb zeige ich euch hier die Highlights der Ostseeinsel, die nicht nur spannend sondern auch richtig fotogen sind:

1. Die 12 Kilometer lange Europapromenade

Die Strandpromenade von Usedom verbindet die Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin über rund zwölf Kilometer – direkt entlang der Ostsee. Sie gilt als die längste durchgehende Promenade Europas und führt sogar bis ins polnische Swinemünde.

Der Weg verläuft parallel zum Strand, gesäumt von prächtigen Villen, alten Bäderhotels, Cafés und Boutiquen. Ihr könnt die Strecke zu Fuß, mit dem Rad oder mit der Bäderbahn zurücklegen.

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2. Bäderarchitektur in den Kaiserbädern

Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin gehören zu den bekanntesten Orten auf Usedom – nicht nur wegen ihrer Seebrücken und der Promenade, sondern vor allem wegen der einzigartigen Bäderarchitektur.

Die historischen Villen mit ihren Balkonen, Türmchen und filigranen Verzierungen stammen größtenteils aus der Zeit um 1900, als Usedom zum beliebten Reiseziel für wohlhabende Städter:innen wurde. Viele Gebäude sind inzwischen aufwendig restauriert und dienen heute als Hotels, Pensionen oder Ferienwohnungen.

Beim Spaziergang durch die Kaiserbäder lohnt es sich, nicht nur die Hauptstraßen zu erkunden. Auch in den Seitenstraßen findet ihr gut erhaltene Beispiele dieser Bauweise – oft mit liebevollen Details, die sich besonders im Morgen- oder Abendlicht gut fotografieren lassen.

Die Architektur ist nicht nur ein schönes Fotomotiv, sondern auch ein Stück Kulturgeschichte, das den Charakter der Insel bis heute prägt. Besonders gefallen haben mir die Villa Achterkerke, die Villa Oechsler, die Villa Staudt und die Residenz Bleichröder.

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3. Der Strand von Usedom

Der Strand ist einer der Gründe, warum so viele von euch immer wieder nach Usedom kommen. Über 40 Kilometer zieht er sich an der Küste entlang – breit, feinsandig und nahezu durchgehend begehbar.

Egal, ob ihr in den Kaiserbädern oder in anderen Teilen der Insel unterwegs seid: Der Strand bietet überall genügend Platz für Spaziergänge, Pausen oder ein paar entspannte Stunden mit Blick aufs Wasser.

Besonders schön wird es in den frühen Morgenstunden, wenn das Licht weich ist und sich kaum jemand am Ufer aufhält. Dann entstehen Fotos, die die Weite und Ruhe der Insel einfangen – ganz ohne Filter.

Auch abends lohnt es sich, den Sonnenuntergang vom Strand aus zu beobachten. Zwischen Seebrücke und Dünen findet ihr fast immer einen Ort, an dem ihr ungestört seid.

Typisch für Usedom sind auch die Strandkörbe, die im Sommer in Reih und Glied stehen. Sie strukturieren das Bild und bieten gute Motive, wenn ihr grafische oder symmetrische Aufnahmen mögt.

Der Sportstrand der Kaiserbäder

Am Sportstrand der Kaiserbäder könnt ihr aktiv werden – egal ob ihr euch auspowern oder einfach entspannt bewegen möchtet. Das Angebot reicht von Yoga im Sand bis hin zu Beachvolleyball, Gymnastik oder Stand-Up-Paddling bei Sonnenauf- oder -untergang.

Wer im Urlaub nicht nur faulenzen will, findet hier viele Möglichkeiten, aktiv zu werden – direkt am Meer und mit feinem Sand unter den Füßen.

Die Sportanlagen stehen täglich von April bis Oktober zur Verfügung. Kurse und Turniere finden regelmäßig in den Sommermonaten statt, besonders intensiv vom 16. Juni bis zum 7. September 2024, mit täglichem Programm im Juli und August.

Alle Angebote sind kostenfrei und richten sich an Urlauber:innen jeden Alters. Den Kursplan findet ihr hier.

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4. Die Seebrücken von Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck

Auf Usedom gehören Seebrücken zum Inselbild wie der Strand selbst. In Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck könnt ihr sie nicht nur betreten, sondern auch als Fotomotive nutzen – bei jedem Wetter, zu jeder Tageszeit. Jede der drei Brücken hat ihren eigenen Charakter, aber gemeinsam bilden sie eine Art Verbindungslinie entlang der Küste.

Die Seebrücke Ahlbeck ist die älteste erhaltene in Deutschland. Sie wurde 1898 erbaut, ist komplett aus Holz und trägt ein grünes Brückengebäude mit Türmchen – ein Motiv, das viele von Postkarten oder Filmaufnahmen kennen. Gerade im Gegenlicht oder bei leichtem Nebel bekommt sie eine fast zeitlose Ausstrahlung.

In Heringsdorf findet ihr mit rund 500 Metern die längste Seebrücke Deutschlands. Sie ist moderner als die anderen, bietet aber durch ihre klare Struktur und den Blick auf das offene Meer viele Möglichkeiten für geometrische Bildkompositionen. Auch bei stürmischem Wetter wirkt sie eindrucksvoll – besonders von der Seite fotografiert.

Die Seebrücke in Bansin ist kleiner und ruhiger. Aber das macht ihren Reiz aus. Hier geht es etwas weniger trubelig zu, ihr habt viel Platz und eine tolle Sicht auf die Küste.

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5. Der größte Strandkorb der Welt in Heringsdorf

Direkt neben der Seebrücke von Heringsdorf steht seit dem 1. Mai 2014 der größte Strandkorb der Welt – ein XXL-Korb, in dem bei der Einweihung 91 Personen gleichzeitig Platz fanden.

Der Riese misst unglaubliche 6,40 m in der Breite, 4,15 m in der Höhe und 3,33 m in der Tiefe. Für Aufbau und Planung wurden über 1.000 Arbeitsstunden investiert: verwendet wurden etwa 3,5 m³ Holz, rund 85 m² Stoff und ungefähr 3 km Flechtband – stabil auf einem gegossenen Fundament errichtet, damit Wind und Wetter dem Möbel trotz Strandlage nichts anhaben können.

Hergestellt wurde das Unikat von der Korbwerk Heringsdorf GmbH, der ältesten Strandkorbmanufaktur Deutschlands (gegründet 1925), die bereits Sondermodelle für bedeutende Veranstaltungen wie den G8-Gipfel gefertigt hat.

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6. Die Deutsch-Polnische Grenze

Zwischen Ahlbeck und Swinemünde (Świnoujście) verläuft die deutsch-polnische Grenze mitten über die Promenade – ohne Schlagbaum, ohne Kontrolle und einfach zu Fuß oder mit dem Rad überquerbar.

Ein beliebtes Motiv ist der Grenzstreifen selbst und der dazugehörige Grenzstein – mit einem Bein in Deutschland, mit dem anderen in Polen. Hätte man den Grenzstein allerdings nicht aufgebaut, würdet ihr kaum merken, dass ihr gerade ein neues Land betreten habt.

Ein kleines Highlight: Ihr könnt direkt weiter nach Swinemünde laufen, euch dort mit polnischem Eis oder Gebäck versorgen und die andere Seite der Insel entdecken.

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7. Steilküste von Bansin

Nur wenige Minuten vom Zentrum Bansins entfernt beginnt ein Abschnitt, der ganz anders wirkt als die flachen Sandstrände der Promenade: Die Steilküste. Hier fällt das Gelände abrupt zur Ostsee ab, und zwischen alten Bäumen, Wurzelwerk und Abbruchkanten entsteht eine Landschaft, die rauer, ursprünglicher und deutlich weniger inszeniert ist.

Der Weg entlang der Steilküste führt euch durch einen schmalen Küstenwald mit Blick auf das Meer. Immer wieder öffnen sich kleine Pfade Richtung Strand, manche sind gut begehbar, andere steiler. Oben auf der Kante lohnt es sich, stehen zu bleiben und den Ausblick zu genießen – besonders bei gutem Wetter, wenn ihr weit über das Wasser schauen könnt.

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8. Küstenwald und Naturschutzgebiet Mümmelkensee

Wenn ihr Bansin in Richtung Süden verlasst, erreicht ihr einen der ruhigsten und ursprünglichsten Abschnitte der Insel: Den Küstenwald zwischen Bansin und dem Mümmelkensee. Hier trefft ihr auf alte Buchen, sandige Wege, Vogelstimmen und immer wieder Blicke auf die Ostsee.

Der Wald liegt direkt an der Steilküste und verbindet die offene Küstenlandschaft mit einem geschützten Naturraum, der sich besonders gut zu Fuß erkunden lässt.

Ein Stück abseits der Hauptwege liegt das kleine Naturschutzgebiet Mümmelkensee. Der gleichnamige See ist von Schilf und Bäumen umgeben und gehört zu den letzten weitgehend unberührten Gewässern auf Usedom. Der Zugang ist bewusst auf einen Steg beschränkt, um die empfindliche Vegetation zu schützen.

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Das Hinterland von Usedom – stille Orte mit Geschichte und Weitblick

Usedom ist mehr als Strandurlaub. Wer sich ins Hinterland wagt, entdeckt wunderschöne Landschaften und entschleunigende Orte. Kleine Dörfer, alte Gutshäuser, Alleen und Schilfufer prägen das Bild – dazu kommen schöne Buchten, lokale Handwerksbetriebe und Orte, an denen die Geschichte der Insel sichtbar bleibt.

Hier geht es nicht um Attraktionen im klassischen Sinn, sondern um Atmosphäre, Weite und das Gefühl, einen Teil der Insel fast für sich zu haben.

9. Loddiner Höft

Das Loddiner Höft liegt zwischen Ostsee und Achterwasser auf einer Landzunge bei Loddin. Der kleine Ort wirkt fast unscheinbar, doch sobald ihr das Dorf durchquert habt, öffnet sich die Landschaft.

Am Ende der Straße beginnt ein Rundweg, der euch durch ein Naturschutzgebiet führt – mit weiten Blicken über Wiesen, Wasser und Schilf. Besonders schön ist das Wechselspiel der Farben je nach Tageszeit.

Informationstafeln entlang des Weges geben Einblicke in die Flora und Fauna der Region. Das Loddiner Höft ist ein idealer Ort für alle, die Natur in Ruhe erleben möchten – ganz ohne große Infrastruktur, aber mit viel Raum.

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10. Achterwasser

Das Achterwasser ist eine flache Lagune, die sich weit ins Landesinnere erstreckt. Anders als die offene Ostsee wirkt das Wasser hier oft still – fast wie ein großer See. Der Uferbereich ist weitgehend unbebaut und von Röhricht und Feuchtwiesen umgeben.

Die Region rund ums Achterwasser eignet sich gut für lange Spaziergänge oder Radtouren auf ruhigen Wegen. In kleinen Häfen wie Neppermin, Ückeritz oder Rankwitz könnt ihr Boote beobachten, frischen Fisch kaufen oder einfach den Ausblick genießen.

Das Achterwasser prägt das Landschaftsbild Usedoms entscheidend mit – es steht für die stille, naturverbundene Seite der Insel.

Achterwasser

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11. Holländermühle Benz

Die Holländermühle in Benz ist eines der bekanntesten Wahrzeichen im Hinterland. Sie stammt aus dem 19. Jahrhundert und ist vollständig erhalten. Früher wurde hier tatsächlich gemahlen – heute dient die Mühle als technisches Denkmal und Veranstaltungsort.

Direkt nebenan steht die kleine Dorfkirche mit mittelalterlichem Ursprung und ein Friedhof mit Gräbern bekannter Persönlichkeiten, darunter der Maler Otto Niemeyer-Holstein.

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12. Hubbrücke Karnin

Die alte Hubbrücke von Karnin steht mitten im Wasser – ein Überbleibsel der ehemaligen Eisenbahnverbindung von Berlin nach Usedom. Sie wurde 1945 von der Wehrmacht zerstört, um die anrückenden sowjetischen Truppen aufzuhalten. 

Heute wirkt sie fast wie ein Denkmal in der Landschaft. Die imposante Stahlkonstruktion wurde nie abgebaut und gilt als technisches Meisterwerk ihrer Zeit.

Ein kleiner Fußweg führt vom Deich aus zur Brücke, die man aus der Nähe betrachten kann. Tafeln informieren über ihre Geschichte und Bedeutung für den früheren Bahnverkehr.

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13. Lieper Winkel mit Heimatmuseum

Der Lieper Winkel ist eine Halbinsel im Westen der Insel – dünn besiedelt, wenig erschlossen, landschaftlich reizvoll. Kleine Dörfer wie Liepe oder Rankwitz wirken fast vergessen, aber genau das macht ihren Charme aus.

In Rankwitz findet ihr ein kleines Heimatmuseum, das mit viel Engagement geführt wird. Gezeigt werden Alltagsgegenstände, Fotos und Dokumente aus vergangenen Jahrhunderten – ein stiller, persönlicher Zugang zur Geschichte der Region.

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14. Inselmühle Usedom

Die Inselmühle in der Stadt Usedom ist eine moderne Naturmanufaktur, untergebracht in einem liebevoll restaurierten historischen Kornspeicher. Hier entstehen kaltgepresste Speiseöle, Fruchtaufstriche, naturbelassene Säfte, Senf, Spirituosen und regionale Weine – vieles davon aus eigenem Anbau auf rund 90 Hektar Fläche.

Im angeschlossenen Bistro & Café könnt ihr frühstücken, kleine Tagesgerichte genießen oder hausgemachten Kuchen probieren – natürlich mit Zutaten aus der eigenen Produktion.

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15. Schloss Stolpe

Das Schloss Stolpe liegt etwas abseits der üblichen Routen, nahe dem Stettiner Haff. Ursprünglich ein Gutshaus, wurde es im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut.

Nach Jahren des Verfalls wurde es restauriert und wird heute als Kultur- und Veranstaltungsort genutzt. Im Inneren finden regelmäßig Konzerte, Ausstellungen und Lesungen statt.

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Die schönsten Fotospots auf Usedom noch einmal im Überblick

Die Seebrücke Ahlbeck mit ihrem historischen Brückengebäude aus Holz – besonders stimmungsvoll bei Morgennebel oder Sonnenuntergang.
Der Strand von Heringsdorf mit Blick auf die Seebrücke – klar strukturiert, offen und oft menschenleer in den frühen Morgenstunden.
Die Villen entlang der Promenaden in den Kaiserbädern – perfekt für Detailaufnahmen und klassische Architekturfotos.
Die Steilküste bei Bansin – mit altem Küstenwald, schmalen Pfaden und Blicken über die Ostsee.
Die deutsch-polnische Grenze an der Promenade zwischen Ahlbeck und Świnoujście – unscheinbar, aber symbolisch stark.
Der Mümmelkensee im Küstenwald bei Bansin – verborgen und ruhig, ideal für Natur- und Spiegelungsaufnahmen.
Das Loddiner Höft – weite Landschaft, natürliche Formen, schöne Lichtverhältnisse im Tagesverlauf.
Die Holländermühle in Benz – mit Blick auf Mühle, Kirche und Landschaft im Hintergrund.
Die Hubbrücke Karnin – industriell, kantig, mit starker grafischer Wirkung, besonders bei tiefem Sonnenstand.
Der kleine Hafen von Rankwitz am Achterwasser – Boote, Schilf, Wasser und Weite.
Schloss Stolpe mit Park und Haffblick – ruhig, geschichtsträchtig und fotogen zu jeder Jahreszeit.
Die Dünenlandschaft zwischen Ückeritz und Zempin – naturbelassen, windgeformt und abwechslungsreich.
Der Strandabschnitt bei Zinnowitz – mit weitem Horizont, klassischer Bäderarchitektur im Hintergrund und guter Abendlichtstimmung.
Die Strandkörbe im Sommer – geordnet, farblich abgestimmt und ideal für strukturierte Aufnahmen.

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So bearbeite ich meine Usedom-Fotos mit Radiant Photo

Ich bin schon seit einiger Zeit zurück von Usedom – und wie so oft wird mir nach solchen Reisen bewusst, wie sehr ich meinen Job als Reisebloggerin immer noch liebe.

Eine der schönsten Inseln Deutschlands entdecken, durch die Kaiserbäder schlendern, Sonnenuntergänge am Strand festhalten – das fühlt sich eigentlich nie nach Arbeit an.

Wäre da nicht der Moment am Abend, wenn ich im Hotelzimmer auf den Speicherstand meiner SD-Karte oder meines iPhones blicke. Denn so schön die Fotos und Videos auch sind – sie müssen sortiert, bearbeitet und für den Blog oder Social Media aufbereitet werden.

Früher habe ich diesen Teil oft vor mir hergeschoben. Heute starte ich – wenn es schnell gehen muss – direkt die Radiant Photo App. Oder auch die Desktop-Version, wenn ich etwas mehr Zeit und Muße habe.

Die Software hilft mir, meine Bilder innerhalb weniger Sekunden sichtbar zu optimieren – automatisch und mit Unterstützung künstlicher Intelligenz. Dabei geht es nicht darum, Bilder künstlich aufzuhübschen oder zu verfälschen.

Radiant Photo* analysiert die bestehenden Pixel und verbessert nur das, was bereits vorhanden ist: Licht, Farbe, Details, Kontrast. Kein Filter-Look, keine Effekte – einfach ein natürliches Ergebnis, das meine Fotos so wirken lässt, wie ich die Momente vor Ort erlebt habe.

Besonders praktisch: Alles läuft lokal auf meinem Gerät – ohne Cloud, ohne Uploads, ohne versteckte Algorithmen. Ich kann also auch unterwegs im Hotelzimmer oder im Zug an meinen Fotos arbeiten, ohne auf Internet angewiesen zu sein.

Für schnelle Ergebnisse nutze ich die automatische Optimierung. Wenn ich mehr Kontrolle möchte, öffne ich die Bilder in der Standalone-Software auf dem Laptop oder bearbeite sie direkt über ein Plugin in Lightroom.

Egal, ob ihr gerade erst mit der Fotobearbeitung anfangt oder schon Erfahrung habt: Radiant Photo ist ein wirklich praktisches Werkzeug, das Zeit spart, Qualität liefert und einfach Spaß macht.

Und wichtig zu wissen: Viele Funktionen in der Radiant Photo-App sind kostenlos. Für den vollen Funktionsumfang ist die Pro-Version erforderlich. Die könnt ihr monatlich bezahlen oder euch ein jährliches bzw. ein Lifetime-Abo sichern.

Wenn ihr weiter ins Detail gehen und eure Fotos und Videos auf ein neues Level bringen möchtet, empfehle ich euch allerdings die Desktop-Version. Hier könnt ihr mit dem Code coconutsports aktuell 10 Prozent sparen. Mehr Infos findet ihr auf der offiziellen Webseite*.

Radiant Photo

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Meine Hotelempfehlung: Das SEETELHOTEL Strandhotel Atlantic in Bansin

Während meines Aufenthalts auf Usedom war ich im SEETELHOTEL Strandhotel Atlantic untergebracht – einem traditionsreichen Haus direkt an der Strandpromenade von Bansin.

Das Hotel hat nicht nur eine nahezu perfekte Lage, sondern auch eine ganz besondere Atmosphäre. Das historische Gebäude stammt aus der Kaiserzeit und wurde mit viel Fingerspitzengefühl modernisiert. Hier trifft klassische Bäderarchitektur auf stilvolle Einrichtung und persönlichen Service.

Mein Zimmer war großzügig geschnitten, hell und ruhig – mit seitlichem Blick auf die Ostsee. Morgens beginnt der Tag mit einem leckerem Frühstück im lichtdurchfluteten Restaurant, abends bietet die hoteleigene Küche regionale und internationale Gerichte auf gehobenem Niveau. Auch der kleine aber schöne Wellnessbereich mit Pool, Sauna und Ruhebereich war nach langen Tagen an der frischen Luft genau das Richtige.

Die SEETELHOTELS auf Usedom

Das Strandhotel Atlantic ist Teil der SEETELHOTELS-Familie – einer privaten Hotelgruppe mit verschiedenen Häusern auf der Insel Usedom.

Ob historisches Hotel, familienfreundliches Resort oder Apartmentanlage: Die SEETELHOTELS decken ein breites Spektrum ab, bleiben dabei aber einer gemeinsamen Philosophie treu. Der Fokus liegt auf Qualität, Regionalität, Gastfreundschaft und einer Verbindung zur Geschichte der Region.

Mehr Infos findet ihr auf der offiziellen Webseite.

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Restaurantempfehlungen auf Usedom

Zwischen Fischbrötchen und Fine Dining – Usedom ist nicht nur landschaftlich vielseitig, sondern auch kulinarisch. Die Nähe zur Ostsee prägt die Küche – frischer Fisch spielt auf vielen Speisekarten eine Hauptrolle.

Gleichzeitig entwickelt sich die gastronomische Szene weiter: Neben Fischbuden und traditionellen Lokalen entstehen moderne Konzepte, kreative Küchenstile und stilvolle Restaurants mit regionalem Bezug.

Egal, ob ihr unkompliziert am Strand essen oder abends stilvoll genießen möchtet – die Auswahl auf der Insel ist groß und auch für mich als Vegetarierin war (fast) überall etwas dabei.

Empfehlenswerte Restaurants auf Usedom

Beacheria (Bansin)
Ein unkomplizierter Spot direkt an der Strandpromenade von Heringsdorf – modern, jung und perfekt für einen schnellen, aber hochwertigen Snack. Angeboten werden Bowls, Wraps, Salate, Pasta und kleinere Gerichte – alles frisch zubereitet und optisch ansprechend. Ideal für den Mittagshunger oder ein leichtes Abendessen mit Meerblick.

Uwes Fischerhütte (Heringsdorf)
Ein echter Klassiker unter den Insidertipps. Hier sitzt ihr ganz einfach auf Holzbänken, schaut auf den Kutter – und bekommt frisch gefangenen, selbst geräucherten Fisch direkt vom Fischer. Besonders beliebt sind der Räucheraal und die Fischbrötchen. Authentisch, unkompliziert – und wenn ihr euch fleisch- und fischlos ernährt, kann ich euch die leckeren Ofenkartoffeln mit Quark empfehlen.

O`NE Restaurant (Heringsdorf)
Stilvolles Ambiente in bester Lage. Das Restaurant im Strandcasino kombiniert regionale Küche mit modernen Akzenten. Die Speisekarte ist kreativ, aber nicht überladen – von Fisch über Fleisch bis hin zu vegetarischen Optionen. Auch das Interieur ist durchdacht und hochwertig. Wer ein besonderes Abendessen mit Service und Atmosphäre sucht, ist hier richtig.

Restaurant 1922 (Bansin)
Das hoteleigene Restaurant des Strandhotel Atlantic ist offen für alle und bietet gehobene Küche mit klarem Fokus auf Qualität. Die Gerichte sind saisonal, fein abgestimmt und liebevoll angerichtet. Besonders angenehm: Die ruhige Atmosphäre, der aufmerksame Service und die gute Weinauswahl. Perfekt für ein ruhiges Dinner nach einem langen Inseltag.

Restaurant Remise (Stolpe)
Etwas abseits im Usedomer Hinterland liegt dieses charmante Restaurant auf dem Gelände von Schloss Stolpe. Die Küche ist regional und ambitioniert, mit viel Liebe zum Produkt. Es wird modern gekocht, aber ohne Schnörkel – ehrlich, klar und mit Fokus auf Geschmack. Die Remise ist eine tolle Adresse für alle, die abseits der Ostseeküste gut essen wollen – in historischem Ambiente und mit viel Ruhe. Besonders lecker fand ich die frischen Smoothies und das vegetarische Schnitzel.

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FAQs rund um Usedom und die Kaiserbäder

Hier beantworte ich euch noch einige häufig gestellte Fragen rund um Usedom und die Kaiserbäder.

Wann ist die beste Reisezeit für Usedom?

Die beliebteste Reisezeit ist von Mai bis September. In diesen Monaten ist das Wetter meist stabil, die Ostsee angenehm temperiert und viele Veranstaltungen finden statt. Wer es ruhiger mag, reist im Frühling oder Herbst – dann zeigt sich die Insel von ihrer entspannten Seite.

Wie kommt man am besten nach Usedom?

Usedom erreicht ihr mit dem Auto über die Zecheriner Brücke oder aus Polen kommend über Swinemünde. Es gibt auch Zugverbindungen aus München, Berlin oder Stralsund, meist mit Umstieg in Züssow. Wer lieber fliegt, kann den kleinen Flughafen Heringsdorf nutzen – saisonal gibt es Verbindungen aus mehreren deutschen Städten.

Braucht man ein Auto auf Usedom?

Nicht zwingend. Zwischen den Kaiserbädern, Zinnowitz und weiteren Orten fährt regelmäßig die Usedomer Bäderbahn (UBB). Zusätzlich gibt es Busse und viele gut ausgebaute Radwege. Wer das Hinterland flexibel erkunden will, ist mit dem Auto allerdings unabhängiger.

Wo sind die schönsten Strände auf Usedom?

Der Strand ist fast durchgehend feinsandig und breit. Besonders beliebt sind die Abschnitte bei Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin und Zinnowitz. Wer es ruhiger mag, wird zwischen Ückeritz und Zempin oder im Bereich des Loddiner Höfts fündig.

Gibt es auf Usedom auch Hundestrände?

Ja. In fast jedem Badeort gibt es ausgewiesene Hundestrände, z. B. in Ahlbeck, Heringsdorf, Bansin oder Zempin. Dort dürfen Hunde mit an den Strand, teilweise sogar ohne Leine.

Gibt es auf Usedom einen Fahrradverleih?

Ja. In allen größeren Orten findet ihr mehrere Verleihstationen – oft auch mit E-Bikes. Viele Hotels bieten Räder direkt an. Das Netz an Radwegen ist gut ausgebaut und führt sowohl entlang der Küste als auch durchs ruhige Hinterland.

Was sind typische Spezialitäten auf Usedom?

Frischer Fisch spielt eine große Rolle – ob als Fischbrötchen, geräuchert oder gebraten. Aber auch Sanddornprodukte, regionale Öle oder Honig aus dem Achterland sind typisch für die Insel.

Welche Orte lohnen sich abseits der Kaiserbäder auf Usedom?

Das Loddiner Höft, Schloss Stolpe, der Lieper Winkel oder die Holländermühle in Benz zeigen die andere Seite der Insel – ruhiger, ländlicher, weniger besucht. Wer Usedom komplett erleben will, sollte nicht nur an der Küste bleiben.

Offenlegung: Zu dieser Pressereise wurde ich von RADIANT Imaging Labs* und den Kaiserbädern eingeladen – mehr Informationen über die Destination findet ihr auf der offiziellen Webseite.